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Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt und das finnische Weihnachtsdorf

Flammlachs, Glögli, finnisches Bier und Rentierschinken – Stuttgart hat neben dem traditionellen Christkindlmarkt noch eine  finnische Weihnachtsüberraschung zu bieten. Das finnische Weihnachtsdorf auf dem Stuttgarter Karlsplatz. Ein Muss!

Autor Sabine Ruhland, Fotos Foodhunter

Spätestens seit Samu Haber (Voice of Germany) seinen unwiderstehlichen Charme spielen lässt und zeigt wie sexy Finnen sind, dürften Land und Leute bei uns enorm an Interesse gewonnen haben. Das könnte auch dem finnischen Weihnachtsdorf in Stuttgart auf dem Karlsplatz zugute kommen. Dahin zieht es uns seit einigen Jahren immer wieder, denn hier locken nicht nur finnische Freundlichkeit, sondern auch kulinarische Spezialitäten, die wir sonst nur selten bekommen.

finnisches dorf, stuttgart, foodhunter

Foodhunter-Tipp: Gögli, ein heißer Beerenlikör aus Moltebeeren. Schmeckt absolut fantastisch! Danach etwas Rentierschinken und ein finnisches Bier und zu guter Letzt den am offenen Feuer frisch geräucherten Flammlachs kosten.

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Dann wird’s dunkel und fast wie im Urlaub sitzt man bei Lagerfeuer oder im mit Rentierfellen geschmückten Kota-Zelt, satt und glücklich – und summt leise vor sich hin: O du fröhliche Weihnachtszeit…

Finnisches Weihnachtsdorf
Stuttgart Karlsplatz
27. November bis 23. Dezember 2013
Mo-Sa von 10-21 Uhr, So 11-21 Uhr

Neues für 2013: Wichtel, die kleinen Helfer des Weihnachtmanns, sind ein wichtiger Bestandteil der finnischen Weihnachtstraditionen. Deshalb sind sie auch das Hauptthema des Weihnachtsdorfes dieses Jahr. Mit dabei ist Joulumuori, die Frau des Weihnachtsmannes, die genauso rote Backen und immer gute Laune hat wie ihr Mann.

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Bio-Räucherlachs. Der Feinste kommt aus Österreich

Es muss alles passen, um einen Lachs dieser Qualität zu präsentieren. In erster Linie das Grundprodukt. In diesem Fall Bio-Lachs aus Irland. „Die Iren machen ohne Zweifel den besten Lachs in Bio-Aquakultur“, erzählt Peter Bachmann, der vor 17 Jahren erstmals den Bio-Lachs von St. Patrick nach Österreich in seine eigene, kleine Räucherei holte und heute mit Bachmann‘s Feinkost grenzübergreifend die Feinschmecker begeistert.

Autor Dirk Vangerow

„Ich hatte zuvor Lachs aus Norwegen, doch der kann sich qualitativ nicht mit dem irischen Lachs messen”, sagt Peter Bachmann. “Schon deshalb nicht, weil die Iren relativ spät mit der Lachszucht begonnen haben und viele Fehler von vornherein vermieden wurden.”

Der Bio-Lachs von St. Patrick wird vor Clare Island gezüchtet, fünf Meilen von der Küste der Insel entfernt. Frisches sauberes Atlantikwasser, stetige Strömung, kleine Einheiten in den Netzen, das heißt, die Fische haben viel Platz, entwickeln sich besser, besitzen deutlich kräftigere und größere Flossen. Zudem bekommen sie nur Futter aus Bio-Rohstoffen, keinerlei Hormone oder Antibiotika.

Mit größter Sorgfalt veredelt Peter Bachmann dieses Grundprodukt. Von Hand werden die Scheiben gebeizt, mit uraltem Steinsalz, Bio-Wacholderschnaps, Bio-Pfeffer, Bio-Kräutern und – das macht den Lachs so besonders – mit Granderwasser. „Dieses lebendige Wasser erhöht auch die Haltbarkeit des Lachses“, ist sich Peter Bachmann sicher.

Erst war der Lachs, dann gesellten sich viele tolle Produkte dazu. So entstand “Lachs & Friends”

Nach einem Tag im Trockenraum folgt das 24-stündige Kalträuchern bei maximal 20 °C. Das Ergebnis ist ein wunderbar nussig und zart schmeckender Lachs, cremig und weich in der Konsistenz, weder fettig noch ölig.

Das Experimentieren mit dem wunderbaren Lachs, hat auch andere inspiriert, wodurch „Lachs & Friends“ entstanden ist. „Von österreichischen Herstellern hat Bachmann den Bramburus bekommen, einen Erdäpfelschnaps mit dem sich der Lachs parfümieren lässt. Ein anderer Freund hat ihm eigens ein Apfel-Kren-Chutney kreiert, das ideal mit dem feinen Lachsgeschmack harmoniert.“ Raffinierte Akzente setzt auch das Tomaten-Chutney, das Peter Bachmann zu seiner geräucherten Pfeffer-Whisky-Lachs Variante empfiehlt. Verkauft wird sein Bio-Lachs nur als ganze Seite, denn „er schmeckt frisch aufgeschnitten einfach am besten.“

Tipp vom Profi: „Während herkömmlicherweise der Lachs vom Schwanz aus geschnitten wird, empfehle ich, es von der Kopfseite aus zu machen, also gegen die Faser, was den Lachs noch zarter macht. Ähnlich wie beim Fleisch.“

Den Bio-Lachs können Sie online bestellen, www.biolachs.at

Peter Bachmann, Foto Foodhunter

Peter Bachmann bei der Vorstellungen seiner Lachs-Produkte in München

Bio Lachs Bachmann

Jede Seite wandert durch seine Hände und wird mit Sorgfalt veredelt.

Lachs & Friends

Wenn einer etwas Gutes macht, findet er Freunde. So entstand “Lachs & Friends”

Peter bachmann

Gegen die Faser schneiden, predigt Peter Bachmann immer wieder. Für Lachs gilt dasselbe wie für Fleisch!