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Willkommen in Indien! Neues indisches Kochbuch

Kumars Großmutter brauchte nur am Curry zu schnuppern, um zu entscheiden, ob es richtig gewürzt war. Diese Gabe hat er geerbt und teilt mit uns ihren umfangreichen Rezeptschatz, den er mit seinen eigenen modernen Rezepten erweitert.  »Vannakam« ist Tamilisch und bedeutet »Willkommen«.

In dem neuen Kochbuch “die indische Küche”  heißt Koch Kumar Mahadevan in seiner Familien-Küche willkommen. Das opulent gestaltete Kochbuch entführt in eine farbenfrohe exotische Welt voller Geschmacksvielfalt. Fünf Kapitel orientieren sich an Geschmacksrichtungen von salzig über bitter und sauer bis hin zu würzig und süß und zeigen, dass die indische Küche aus weit mehr besteht als aus Reis, Curry und Papadam.

Kumars Großmutter brauchte nur am Curry zu schnuppern, um zu entscheiden, ob es richtig gewürzt war. Diese Gabe hat er geerbt und teilt mit uns ihren umfangreichen Rezeptschatz, den er mit seinen eigenen modernen Rezepten erweitert. Er vermischt traditionelle Rezepte mit modernen Kreationen und wir genießen Hähnchen mit Koriander und Minze, Lotuscurry oder Bengalische Grießkrapfen.

Die indische Küche, Originalrezepte aus dem Land der Gewürze, 29,99 Euro.
Christian Verlag, 256 Seiten, ca. 220 Abbildungen, Format 23,5 x 27,0 cm, Hardcover
ISBN-13: 978-3-86244-379-6

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Sternrose vom Lamm. Nur für Kenner

Sternrose vom Lamm – ein kulinarischer Geheimtipp, vergleichbar mit dem Pfaffenschnittchen beim Huhn, dem sogenannten “Sot-l’y-laisse”, übersetzt  ”ein Narr, der es liegen lässt” . Beim Huhn bezeichnet es ein kleines Stück, zart wie ein Filet, das am hinteren Ende des Rückens zu finden ist. Bei uns eher vernachlässigt, stellen wir auf Reisen in Frankreich oder Luxemburg immer wieder fest, dass unsere Nachbarn diesem exzellenten Stück größte Aufmerksamkeit zollen. Hauchzart ist es und sehr saftig.

Autor Dirk Vangerow, Foto Foodhunter

Nun also ein Geheimtipp Lamm: Sternrose. Zu finden als Muskelstrang zwischen Haxe, Kniekehle und unterem Oberschenkel. Viel ist es nicht, was das Lamm da innerhalb weniger Monate angesetzt hat, so dass es beim Franz Riederer )Poltinger Lamm) maximal 3-4 Kilo pro Woche gibt (23 Euro das Kilo). Für die Gastronomie zu wenig, aber für Feinschmecker eine Delikatesse, die jedes Dinner adelt. www.gutshof-polting.de/lamm.html

Foodhunter hatte das Glück, 1 Kilo von Franz Riederer zu bekommen. Bei der Zubereitung ließen wir größte Sorgfalt walten. Das Ergebnis war ein Fleischgericht indischer Art, so zart, das wir es kaum fassen konnten. Neugierig auf das Rezept? Hier finden Sie es:

www.foodhunter.de/2013/12/31/rezept-sternrose-mit-anapurna-curry/

Sternrose vom Lamm, Foto Foodhunter