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“7 Tage grün”. Klingt besser als “Fastenwoche”

Baby-Spinat, Apfel, Banane, Avocado und Zitrone – ein Klassiker unter den grünen Smoothies. Nach diesem Tagesstart gibt es mittags vielleicht eine große Salatschüssel mit Eichblattsalat, Birnen und Walnüssen und am Abend macht das “Green Gazpacho” mit Tomaten, Grünkohl, Gurke, Paprika, Staudensellerie und Avocado satt und glücklich. “7 Tage grün”, das klingt super, besser als “Fastenwoche”.

Buchtipp von Sissi Wolf

Neues Jahr, neues Glück, neue Vorsätze für die Bikini-Figur. Eine Idee: 7 Tage grün, ein Powerbuch über die grünen Smoothies, das Franziska Schmid kommt mit der Detox- Expertin Katharina Mehring realisiert hat. „Eines weiß ich seit meiner ersten grünen Fastenzeit: Die Zellen jubeln, wenn man viel Rohkost zu sich nimmt, und ich habe noch nie so viele Komplimente für mein strahlendes Aussehen bekommen“, sagt Franziska Schmid und Katharina Mehring erklärt, warum das so ist: „Das Geheimnis von grünen Smoothies steckt in den Pflanzenzellen der grünen Blätter. Der zentrale Wirkstoff ist das Chlorophyll. Stoff bindet unter anderem Gifte, wirkt immunstärkend und fördert die Durchblutung“.

„7 Tage grün“ beantwortet alle Fragen zum Thema Smoothies und liefert Informationen zum Einkauf. Dazu gibt es über  70 Rezepte zu Smoothies, Suppen und Salaten, vielleicht “Extravagante Möhre” oder “Wildkräuter mit Mango”? – Mehr Energie und ein Lächeln im Gesicht – Superfood ist längst kein Geheimnis mehr, von dem man nur aus dem schönen L.A. hört.

GUT ZU WISSEN

Grüne Smoothies bestehen aus…50 Prozent frischem Blattgrün, 50 Prozent reifem Obst und Wasser. Blattgrün umfasst alle essbaren Kultur- und Wildpflanzen. Dazu gehören Salate wie zum Beispiel Radicchio, Batavia- oder Feldsalat sowie Spinat. Das Grün von Karotten, Roter Bete, Kohlrabi oder Sellerie sowie die Blätter von Radieschen, Zucchini oder Rüben können ebenfalls verwendet werden. Kräuter und Wildkräuter wie Petersilie, Minze, Giersch oder Brennnessel sorgen für Geschmack.

 7 Tage grün – Grüne Smoothies, Rohkost und alles, was leicht macht. 
TRIAS Verlag, Stuttgart 2014
12,99 Euro 

www.thieme.de/shop/

7 Tage grün

 

 

 

Vegan & Roh: “eines der besten vegetarischen Kochbücher”

Christl Kurz pflegte im Berchtegardener Land schon eine vegetarische Küche als sich noch kaum ein Konsument mit diesem Thema auseinandersetzte: in den 80er Jahren. Ihre Gerichte sind über Jahrzehnte erkocht und verfeinert und kaum eine verdient es mehr, Auszeichnungen für ihre Gerichte  und Kochbücher zu bekommen. Wir haben es uns eines der vielgelobten Kochbücher näher angesehen. 

Autor Sissi Wolf

Es fühlt sich “smoothie” an, samtig der Umschlag, handlich das Format. Optisch sehr schön. Dieser Eindruck setzt sich fort. Layout und Bildsprache sind elegant, dezent, fein, exklusiv. Wie die Küche von Christl Kurz. Ihre 100 besten Rezepte präsentiert sie und schreibt im Vorwort ganz ohne erhobenen Zeigefinger: “…Vegan und roh – beides stellt eine ernst zu nehmende Lebenshaltung, …. und ein praktikables Modell für ein gesundes und nachhaltiges Leben dar. Egal, ob Sie sich dem ganz oder nur zeitweise widmen.”

Vegan & roh

 

Im Buch finden sich eine Reihe von Basics wie Dips, Shakes, Smoothies, Vorspeisen, die vor allem durch raffinierte Kombinationen den Appetit wecken: Thaisalat-Wraps mit Bananen-Curry-Dip oder Cocktailtomaten mit würzigen Quinoasalat, Suppen wie Blaukrautsuppe mit Sojamilchschaum oder rote Paprikasuppe. Als Hauptgericht zaubert Christl Kurz Verführungen wie “Grüner Spargel mit Avocado-Tomaten-Salsa, Sellerie-Pilz-Ravioli mit Tomatensugo, grünes Kartoffelpüree mit gebratenem Löwenzahn oder die erfrischenden Rettichspaghetti mit Erbsen-Minze-Sauce. Zum Abschluss vielleicht Pimpernellesorbet oder Zitronenmelisse-Mousse-Tarte und der Tag ist glücklich machend!