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Sag mir, wie du isst … Ketarier

Aktuell flog der Foodhunter-Redaktion ein Kochbuch zur Keto Küche ins Haus. Noch nie gehört. Wir wollten wissen, was das bedeutet, ketogen zu essen. Im Grunde ist es wohl eine Diät-Küche, die Ketarier praktizieren.

„Ketogen bedeutet so zu essen, dass der Körper einen besonderen Stoffwechselweg einschlägt, bei dem die Leber aus Fetten Ketone bildet. Diese Stoffe haben positive Eigenschaften. Um die Leber zur Ketonbildung anzuregen, muss sie genügend Fett zur Verfügung haben. Parallel muss, um die Ketonbildung nicht zu stören, die Kohlenhydratzufuhr drastisch gesenkt werden. Deswegen ist eine ketogene Kost kohlenhydratarm und fettreich“, erklärt Ulrike Gonder, eine der Autorinnen des Kochbuchs „Ketoküche zum Genießen“.

Zu einer ketogenen Ernährung gehört eine Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln. Großer Wert wird auf die Qualität der Fette gelegt, wobei dem Kokosöl eine besondere Bedeutung zukommt.

In der KetoKüche gibt es kein übliches Brot, Gebäck oder Müsli, keine herkömmlichen Nudeln, keine zuckergesüßte Getränke. Dafür werden vollfette Käse und Milchprodukte, Nüsse und Saaten, Avocados, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Tofu, Kokosöl, Butter, gesunde Pflanzenöle, Gemüse, Pilze empfohlen und in maßvoller Menge auch Obst.

Daher klingen die Rezepte auch irgendwie bekannt: Garnelen in Koriander-Kokosmilch, Chilischarfe Hackbällchen, indisch gewürzter Brokkoli, Soja-Spätzle oder Safran-Hähnchenkeulen… Trotzdem kein Kochbuch, aus dem man mal das ein oder andere kocht. Es ist eine völlige Ernährungsumstellung. Foodhunter weiß noch nicht so recht, ob …

KetoKüche

  • Bettina Matthaei/Ulrike Gonder
  • KetoKüche zum Genießen
  • 100 ketogene Rezepte  
  • 180 Seiten, 4-farbig
  • 19,99 EUR, systemed Verlag
  • Erscheint am 11. November 2013