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Nobles Domizil in der Pfalz. Hotel/Restaurant Schloss Edesheim

Die Einfahrt zwischen den hohen Mauern aus rotem Stein liegt versteckt, wenige Meter von der Hauptstraße des Örtchens Edesheim entfernt. Knirschender Kies, Weinberge und alter Baumbestand. Blickpunkt ist das Schloss Edesheim mit seinem markanten Turm und der Lounge unter freiem Himmel. Die Pfalz zeigt sich hier ganz nobel.

Autor Sabine Ruhland

An sonnigen Tagen spielt sich das Leben draußen ab: im Schlosshof auf entspannenden Lounge-Möbeln, im Park oder auf der Liegewiese im Residenzgarten. Schlossfestspiele und außergewöhnliche Dinner-Abende machen das Hotel zu einem offenen Haus – auch für Einheimische. Genächtigt wird in individuellen Suiten und Zimmern, verteilt auf Schloss und Nebenhaus. Jedes mit dem unvergleichlichen Luxus der Historie, den Annehmlichkeiten der Moderne und einem malerischen Ausblick. Offene Kamine, Balkone, Marmorbäder – kein Wunsch bleibt unerfüllt. Ein weiterer Anziehungspunkt des Luxusdomizils ist das elegante Gourmetrestaurant mit Wandmalereien, offenem Kamin und Parkterrasse, für dessen Karte sich Sebastian Köhn verantwortlich zeichnet. Der überrascht Feinschmecker mit Raffiniertem wie Tranchen vom Iberico-Schweinerücken oder Kalbshaxenscheiben mit hellem Olivenschaum, nutzt alle Inspirationen, die er von seinen Stationen im „Vendôme“ und im Schlosshotel Lerbach mitgebracht hat und macht der Schlosskulisse damit alle Ehre.

Edesheim, Foto Foodhunter, Sabine Ruhland

Ein verwunschener Schlosshof mit idyllischen Plätzen. Die Gäste haben viel Freiraum.

Schloss Edesheim, Foto Foodhunter

Schloss Edesheim, Luitpoldstraße 9, 67483 Edesheim. DZ ab 139 Euro pro Nacht. 
Gourmetrestaurant Di-Sa 12-14 Uhr und ab 18 Uhr, So/Mo 12-14 Uhr und ab 18 Uhr. Tel. 0 63 23 / 9 42 40
www.schloss-edesheim.de

Gebrüder Meurer. Toskana in der Pfalz

Pfauen und Rebhühner durchstreifen die mediterranen Gärten, in denen sich, versteckt hinter Efeu umrankten Mauern, ein bezauberndes Hotel mit 16 individuell eingerichteten Zimmern, ein Gourmetrestaurant und ein Gartenhaus befinden. Alles scheint gewachsen, seit Jahrhunderten seinen Platz zu haben, dabei ist es die Kreativität des kunststudierten Italienfreundes Wolfgang Meurer, die dieses Paradies schuf und Blühendes wie Antikes aus Stein und Marmor von Italien in die Pfalz brachte.

Autor Sabine Ruhland 

„Im Grunde kultivierte Wildnis“, lächelt er. „Nichts war geplant, kein Gartenarchitekt hatte je seine Hand im Spiel.“ Alles hat sich gefügt und ergeben wie der Kauf der ehemaligen Traktorengarage, aus der Wolfgang Meurer eine Orangerie entstehen ließ, einen lichtdurchfluteten Festsaal mit antikem Kamin und prunkvollen Ölgemälden.

Orangerie, Badehaus, Gartenhaus – Meurer ist mit nichts vergleichbar

Kaum weniger Originalität präsentiert das toskanische Badehaus mit Übernachtungsmöglichkeit für sechs Personen. Ein abgeschirmtes Areal mit Wasserfall, Sonnenterrasse, Salzwasserpool und damit idealer Ort für Hochzeitspaare oder einen „perfect day with friends“ inklusive Privatkoch und Pool-Drink-Service.

Wer nicht gleich das Badehaus mieten will, kann sinnliche Stunden im mediterranen Gartenhaus verbringen. Von Blumenpracht, Palmen und Zypressenallee umgeben, dürfen Gäste auf der Sonnenterrasse kleine, feine Edelgerichte wie Austern (perfektes Himbeeressig-Schalotten-Dressing!), hervorragendes Thunfischsashimi, Tempura vom Schwertfisch oder auch einen hauchdünnen Flammkuchen genießen. Ein unwiderstehlicher Ort, der leider an Sonntagen und klassischen Feiertagen oftmals sehr stark besucht ist. Wer kann, der kommt unter der Woche.

Restaurant Meurer, Hauptstraße 67+77, 67229 Großkarlbach, Tel. 06238/678, www.restaurant-meurer.de

Meurer, Foto Foodhunter

Das Gartenhaus mit Sonnenterrasse. Hervorragende Küche inmitten eines Parks. Mehr Glück geht nicht.

Meurer, Fotos Foodhunter, Sabine Ruhland (1)

Wildnis? Mitnichten. Aber über Jahrzehnte perfekt angelegt.

Meurer, Fotos Foodhunter, Sabine Ruhland

Das Badehaus – fast jeder Stein aus der Toskana. Das sehr private Refugium für sechs Personen.

Meurer, Fotos Foodhunter, Sabine Ruhland

(li) Der Blick vom Badehaus über den Privatpool bis auf die Kirchturmspitze. (re) Die Gartenanlagen, die jeden Hobbygärtner sprachlos machen