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München: Weltmeisterschaft der Biersommeliere 2013

Den ganzen Sonntag wurde im Rahmen der DrinkTec  auf dem Messegelände in München-Riem geprüft, blind verkostet, getestet und gesichtet. Am späten Nachmittag standen dann die 6 Finalisten der 3. Weltmeisterschaft der Bier-Sommeliers und -Sommelières fest.

Autor Dirk Vangerow, Fotos Foodhunter

 

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Allen voran die beiden Damen Sylvia Kopp, Biersommelière aus Berlin und Tatiana Spogis, Brand-Managerin aus Sao Paolo.Der Amerikaner Don Lindsay und die Deutschen Markus Becke von BrauFactum, Lukas Frank, Braumeister bei Störtebeker,  Oliver Wesseloh von der Brauerei Kehrwieder.

Weltmeisterschaft Biersommeliere, Fotos Foodhunter

Markus Becke von BrauFactum präsentierte das „Meantime Porter“ (nach den Portern resp. Dockarbeitern benannt). Diese Art von Bieren wird seit 1720 in England gebraut. Er fand dunkles Malz, Karamellnoten, Schokolade. Die Präsentation leider etwas barriquig.

weltmeisterschaft Biersommeliere, Fotos Foodhunter

Don Lindsay entschied sich für „Duchesse de Bourgogne“ , ein Red Ale das in großen Eichenfässern gelagert wird. Mit Sherry als Kopfnote rief er leichte Balsamessig-Aromen auf. Ein saures Bier, hier aber so gewollt. Ein sommerlicher Salat ist seine Empfehlung zu diesem Bier.

weltmeisterschaft Biersommeliere, Fotos Foodhunter

“Double Jack” der californischen Brauerei Firestone & Walker, “Mielika” von Baladin aus Italien und Dead Pony Club das Punk-IPA aus Aberdeenshire.

Lukas Frank von wählte die kaltgehopfte (Kalthopfung ruft die Aromen stärker hervor) 8%ige „Schneiderweisse“, den Weizen Doppelbock und rief orange Reflexe, Fruchtigkeit durch Grapefruit-Noten und Mango, ein wenig Harz, auf. Im Abgang tauchen die typischen Weißbier-Aromen wie Macis auf.
Fachlich präsentierte er sehr gut.

Dann kam Oliver Wesseloh von der Kehrwieder Brauerei aus Hamburg, der uns von der Präsentation am besten gefiel. „Double Jack“ war seine Wahl, ein Bier einer Brauerei die als Beste in den mittelgroßen Brauereien abschloss. Dieses Bier mit der wunderbaren Kupferfarbe hält Zitrus- und exotische Noten bereit, wie Grapefruit, Maracuja, Mango und Lychee. Mit seinen ca. 100 Bittereinheiten empfahl er „Double Jack“ zu rotem Thaicurry und asiatischen fruchtig scharfen Gerichten.

Bier Oliver_Wesseloh_2013_Finale

Oliver Wesseloh und “Double Jack”. Foto Doemens

Tatiana Spoges beschrieb das “Colonia Bier” von BrauFactum auf portugiesisch. Dieses herbe, aber leichte und nach rheinischer Braukultur hergestellte Bier präsentierte sie mit südamerikanischem Temperament und entdeckte, da auch dieses Bier kaltgehopft, wird Ananas- , Mango- und Zitrusnoten. Stehende Ovationen der brasilianischen Delegation.

Zu guter Letzt die Präsentation von Sylvia Kopp die sich das „Local 1“ von der Brooklyn Brewery vornahm. Cremige Noten, die vom Aurora Hopfen stammen.
Eine Spur Ingwer und Noten vom weissem Pfeffer  und mit seiner kräftigen Perlung passt es gut zu Wildgerichten, auch zur Wildente, meinte sie

Erwartungsgemäß wurde Oliver Wesseloh zum Weltmeister gekürt und Don Lindsay wurde Vize. Tatiana Spoges kam als dritte aufs Treppchen.

weltmeisterschaft Biersommeliere, Fotos Foodhunter

Markus Becke, Lukas Frank und Don Lindsay

 

 

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Braufactum. Die Edelbier-Macher

Bier kann derb, bitter, laut und schwer sein. Es kann aber auch fein, innovativ, sexy und edel sein. Braufactum macht so ein Bier, genauer eine Sammlung an Bieren. Handverlesen und jedes mit einem besonderen Geschmack. Das liegt am Malz, denn für die Biere kommen Karamellmalz, Röstmalz, Rauchmalz zum Einsatz oder gleich 4 Malze für das Clan, ein Scotch Ale.  

Autor Dirk Vangerow

24 Biere werden aus den USA importiert, acht eigene Biersorten lassen sie in Deutschland brauen. Sie, das sind Thorsten Schreiber und Marc Rauschmann von BraufactuM.

Das Bier fließt in ein edles Glas, einem Weinglas nicht unähnlich. So machten wir vor zwei Jahren erstmals Bekanntschaft mit BraufactuM. “Naja”, dachten wir, “wieder so ein Hersteller, der wahrscheinlich mehr durch Show als durch Inhalt glänzt.” Doch welche Überraschung angesichts dieser feinen Bierkultur. Wir fragten Braumeister Marc Rauschmann nach den Besonderheiten der Biere.

“Bei den hopfenbetonten Bieren der Kollektion werden seltene Hopfensorten kombiniert. Sie unterscheiden sich deutlich vom “herkömmlichen” Pils, sind milder und weniger bitter.  Für das Sorachi Ace wird  beispielsweise ausschließlich die gleichnamige Hopfensorte verwendet, die ihren Ursprung in Japan hat, mittlerweile aber auch auf einer Farm in Oregon angebaut wird. Das Progusta kombiniert die drei Sorten Magnum, Hallertauer Mittelfrüh und Citra und betont deren Charakteristik. Die Bitternote ist genau auf diese abgestimmt.” – Weitere genutzte Hopfen sind übrigens die amerikanischen Sorten “Cascade”, Hallertauer “Saphir”,  der East-Kent-Golding-Hopfen und der englische Aromahopfen der Sorte Fuggle.

Als wir uns durch alle Sorten durchprobiert hatten war dann auch klar, warum dieses Bier in besonderen Gläsern serviert werden sollte. Weil es so besonders ist. www.braufactum.de

Braufactum Geschenkset4

Wo bekommen Sie es? U.a. im FrischeParadies, Getränkemarkt Hoffmann, Berlin, Alsterhaus Hamburg, Rewe Homberg, Edeka-Scheck-in Frankfurt und Karlsruhe u.v.m. www.braufactum.de/die-verkaufsorte.html:_:56.html

Foodhunter Genuss-Markt München 2012

Kontakte knüpfen innerhalb der Genuss-Branche, in einem Umfeld, das so reizvoll wie ungewöhnlich ist. Fachpublikum mischt sich mit Genießern, Köche mit Herstellern. F & B Manager, Marketing- und PR-Leute sowie Chefeinkäufer der Feinkostbranche treffen beim FOODHUNTER Genuss-Markt gebündelt auf Produkte und ihre Macher, wie es kaum eine andere Veranstaltung ermöglicht. 

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