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1. Februar: Erste Wurstgalerie, Malzfabrik, Berlin!

Wer geht schon zu einem Wurst-Dinner? Kaum einer, es sei denn “Kitchen Guerilla” in Berlin sorgt für die dazugehörige Portion Zeitgeist, Kreativität und Neuinterpretation. Um die Wurst geht es allerdings nicht nur kulinarisch – wer dabeisein will, muss schnell sein, denn das Event startet am 1. Februar!

Tipp von Sabine Ruhland

Zugegeben, für Vegetarier ist es nichts: Am 1. Februar laden die Köche von Kitchen Guerilla und die Brauerei Pilsner Urquell zur ersten Wurstgalerie.
Das Kitchen Guerilla Team wird die Gäste in der Berliner Malzfabrik mit einem Geschmackserlebnis “Wurst & Pilsner Urquell” verwöhnen.

Nur 80 Gäste!

Auf die Gäste wartet eine Entdeckungsreise durch die überraschend spannende Welt von Wurst und Bier. Die Berliner Malzfabrik bietet für dieses Fest die passende Szenerie. Wo früher das Brauhandwerk zuhause war, trifft heute Premium-Bier auf außergewöhnliche Wurst-Spezialitäten.

Neben dem 5-Gänge Menü wird eine Ausstellung zum Thema Wurst Informatives bieten: mit Bildern, Video-Installationen, Live Akts und Geschichten des Düsseldorfer Metzgermeisters Peter Inhoven und der Wurstelier Hendrik Haase alias Wurstsack.

Limitierte Plätze. 80 Gäste maximal. Karten 49 Euro. www.kitchenguerilla.com

Malzfabrik Berlin, Wurstdinner

Malzfabrik Berlin, Wurstdinner

Berliner Geheimtipp: Luisenviertel. 7 gute Adressen!

Nicht weit vom Potsdamer Platz entfernt, liegt ein historisches Quartier, das höchstens Kenner der Berliner Geschichte als „Luisenstadt“ identifizieren, denn inzwischen gehört ein Teil des Viertels zur Mitte, der andere zu Kreuzberg.   Renovierte Gründerzeitbauten sowie die Nähe zur Spree machen das Viertel attraktiv für neue Gastronomiekonzepte – und damit für immer mehr Besucher.


Autor Sabine Ruhland, Fotos Foodhunter

New York Style – Brooklyn Beef Club

Ohne mit der Wimper zu zucken, erklärt Alexander SchmidtVogel, einstiger CEO der Agentur Mediacom, eines der teuersten Restaurants in Berlin zu haben: Brooklyn Beef Club, seit anderthalb Jahren geöffnet. Rund 120 Euro pro Kopf sollte ein Gast schon rechnen, wenn er hier ausgiebig essen und trinken will. Kreiert nach New Yorker Vorbild, mit einer von 150 Whiskysorten geprägten Bar, holzvertäfelten Wänden und edlem Fleisch der Spitzenkategorie. Black Angus „NHTC“ und Wagyu +9. Weil jeder Gast mit Garstufen wie „medium“ oder „welldone“ eine subjektive Vorstellung verbindet, hat der einstige Werbeprofi statt Garstufen Farbstufen auf die Speisekarte drucken lassen. Der Gast wählt die äußere und die innere Farbe seines Steaks – von Dark Red bis Pink – und bekommt damit exakt, was seinem Idealbild entspricht. Dazu handgemachte Pommes frites oder gegrilltes Gemüse. Special: Burger, gerne als beste Burger Deutschlands bezeichnet, denn das Fleisch wird geschnitten und nicht durch den Wolf gedreht. Das Publikum bunt gemischt: von Nachbarschaft bis Prominenz. Brooklyn Beef Club, Köpenicker Straße 92, 10711 Berlin. Mo-Sa ab 18 Uhr, Tel. 030/20215820. www.brooklynbeefclub.com

Intimes Boutiquehotel – The Dude

Ein Haus aus dem Jahr 1822, Messingklingel am Eingangsportal, ein herzlicher Empfang, stilvolle Zimmer mit blitzblauen Wänden, nostalgischen Messing-Betten, angenehmen, dunklen Holzböden. Wenig Schnickschnack, aber viel Flair (einzig die Bäder sind winzig). The Dude ist mit seinen 30 Zimmern ein bildschönes Boutiquehotel im klassischen Sinne, eines das dieses „wie-Zuhause-Gefühl“ vermittelt. Statt des obligatorischen Frühstücksraumes wartet das „Schmidt’s Deli Deluxe“, das alle Frühstückswünsche à la minute erfüllt. Die private Atmosphäre hat ihren Preis, ab 179 Euro für ein Doppelzimmer, Frühstück nicht inklusive. The Dude, Köpenicker Straße 92, 10179 Berlin, Tel. 030/411988177. www.thedudeberlin.com

Foto Foodhunter, Brooklyn Style, Berlin

 

Bonjour Paris – Chez Gustave

Das Bistro mit angeschlossener Weinhandlung liegt in einem ehemaligen Hauseingang, was ihm ungeahnte Reize verleiht, denn der Gast findet typische Eingangsfliesen im Alt-Berliner Stil, Treppen, die plötzlich enden, gemauerte Absätze, Stuckdecken. Der Franzose Gustave hat daraus vor fünf Monaten ein Klein-Paris entstehen lassen. Mit typischen Spezialitäten seiner Heimat – kleine Speisen bereitet er selbst zu – feinen Weinen und italienischem Kaffee, weil der nun einmal der Beste sei, sagt er. Zeitung lesen, ein Glas Wein oder Champagner, Croissant oder hausgemachte Coq’, dazu ein Plausch dem kosmopolitischen Inhaber. Das würde uns auch in München gefallen! Chez Gustave, Feinkost, Bistro, Café, Inselstraße 13, 10179 Berlin. Mo-Fr 9-19.30 Uhr, Sa 9-17.30 Uhr.

chef gustave, Fotos Foodhunter

Noch mehr gute Empfehlungen

Herzhaft französisch – Deux ou trois choses.
Noch ein Franzose, dieses Mal ein „deftiger“. Vor Innereien scheut sich das „Bistro Lyonnaise“ oder besser (2-3 Dinge zur Wahl) nicht, auch nicht vor Schlachtplatte oder einem Schweine-Menü, das mit einer Schweinskopfsülze oder einer Schweineohrenterrine beginnt. Dazu ein einladender Gastraum mit Kaminfeuer. Köpenicker Str. 10 a, 10997 Berlin, Mo bis Fr 12-15, Mo bis Sa 19-24 Uhr, Tel. 030-62908141.

Eigene Rösterei – Andraschko Kaffeemanufaktur.
Willy Andraschko ist Cafetier aus Leidenschaft, Elisabeth Andraschko Kaffeeaficionada und leidenschaftliche Köchin. In ihrer Rösterei werden ausschließlich beste Qualitäten für die besonders hochwertigen „Specialty Coffees“ verwendet. Sterneköche wie Tim Raue kaufen gerne bei Andraschko. Köpenicker Straße 154, 10997 Berlin (Kreuzberg) Tel. 030/69 59 86 87, Mo-Fr 9-17 Uhr.

Direkt an der Spree – Clubrestaurant Spindler & Klatt.
Der ehemalige Kornspeicher der Heeresbäckerei direkt an der Spree war eines der ersten Clubrestaurants im Berliner Nachtleben. Küche europäisch-japanisch, von Sukiyaki Hirschfilet über gebratene Jakobsmuschel bis koreanische Kalbshüfte. Hauptspeisen um 25 Euro. Neu: Ein Ponton wurde angebaut und dient als schwimmendes Restaurant. Köpenicker Straße 16-17, 10997 Berlin. Winteröffnungszeiten: Dinner Mo-So ab 20 Uhr, Clubbing Fr/Sa ab 23 Uhr. www.spindlerklatt.de

Zwischen Beach und Backstein – SAGE Restaurant.
Der Name bedeutet Salbei, eine besondere Form des Salbeis, dessen Rauch von einigen Indianerstämmen als geistreinigendes Mittel verwendet wird. Das Restaurant ist eine sensationelle Mischung aus Backstein, Design und Schneeweiß. Direkt an der Spree gelegen, gibt es im Sommer (ab 1.5.2013) einen riesigen Sandstrand mit Strandpavillon. Die Abendkarte offeriert Ausgefallenes wie ‚Kohlrabi-Vanillecreme mit Blutwurstknusper’, ‚Oktopus & lackierter Schweinebauch mit Zitronengraupen’ oder ‚Crunchy Iberico-Eichelschwein’. Köpenicker Str. 18-20, 10997 Berlin, Di-So ab 18 Uhr. www.sage-restaurant.de