Kategorie-Archiv: finest food events

Vorfreude! Dritte Gourmetnacht “Dine & Wine” am Stubaier Gletscher

Weihnachtsgeschenk gesucht? Hier ist eines: Karten für die Gourmetnacht Dine & Wine am 11. Januar 2014 im Restaurant Schaufelspitz am Stubaier Gletscher. Auf 2.900 Metern offeriert Küchenchef David Kostner ein 6-Gänge-Degustationsmenü. Markus Kirnbauer vom gleichnamigen Weingut K+K und Sommelier Martin Heigl führen als “Doppelspitze” durch den Abend. 

Ziegenkäse in Asche mit Schalotten-Tatin und Quitte – nur einer der verführerischen Gänge, die Gourmets an diesem Abend erwartet. Basis für fast alle Gerichte: die Produkte heimischer Landwirte und Produzenten. ”Wir haben schon genug damit zu tun, alles auf fast 3.000 Meter Höhe zu transportieren. Da sollten die Zutaten keine weiteren unnötigen Wege hinter sich haben”, sagt David Kostner. Fleisch, Obst, Gemüse, Käse – das kommt alles aus dem Tal.

Ähnliche Ansprüche hat auch das Weingut K+K Kirnbauer. Handarbeit statt maschineller Ernte, dazu Selektion von Hand bei den Trauben, 18 Monate im Barrique-Fass für Spitzenrotweine. “Da gehen wir sogar so weit, dass wir Fässer aus heimischen Hölzern fertigen lassen”, bekräftigt Markus Kirnbauer. Fünf edle Tropfen wird das Weingut für die Gourmetnacht Dine & Wine am Stubaier Gletscher öffnen, darunter Phantom und Girmes in Großflaschen.

Dine & Wine, Stubaier Gletscher

3. Gourmetnacht “Dine & Wine”
11. Januar 2014
Um 16.45 geht es mit der Eisgratbahn hinauf, danach Apetitif mit Musik und kulianrischen Grüßen aus der Küche
Ab 18 Uhr beginn der Menüs, 6-Gänge, inklusive Spitzenweinen vom Weingut K+K Kirnbauer
23 Uhr Talfahrt

Preis pro Person: 125 Euro  

www.stubaier-gletscher.com/Sommer/Stubai-Live/Events/Dine-Wine-2014

20. Oktober: Barockmenü im Schlossrestaurant Bellevue, Schleißheim

Es gibt sie in der Tat, die leibhaftige Schlossherrin und den Schlossherrn von Schloss Schleißheim. Paula Kleeberger, Vorstand der Schlossverwaltung Schleißheim, und  Josef Spitzlberger, Gondoliere La Gondola Barocca. Dass diese beiden, die Schloss und Park in dunkler Nacht für sich allein haben, unzählige Geschichten über das Schloss und seine Bewohner wissen, dürfte den Abend spannend werden lassen. Genießen Sie also ein ungewöhnliches Barockmenü im Schlossrestaurant Bellevue.

Erntedank in Aspik, Consommé mit Kaisereiern, Fasanbrust im Speckmantel auf Champagnerkraut & Herzoginkartoffeln und zum Ende des 4-Gänge-Menüs ein fürstliches Überraschungsdessert – das klingt nach einem königlichen Mahl von anno dazumal, modern und wunderbar zubereitet von Timo Röpke. Eine lange Tafel haben sie aufgebaut im schmucken Schlossrestaurant Bellevue, so dass gefeiert wird, bis sich die Tische biegen mögen. Getrunken soll werden, edel und gut, und zwischen den Gängen werden die Gäste  von “Schlossherrin” &  ”Schlossherrn” mit Geschichten durch den Abend geführt. Das barocke Leben, lassen wir es an diesem Abend lebendig werden!

20. Oktober, Beginn 18.30 Uhr
52 Euro ohne Weinbegleitung und 69 Euro mit Weinbegleitung.
Menüpreis p.P. inkl. Aperitif & kleinen Aufmerksamkeiten

Schlossrestaurant Bellevue
Freisinger Strasse 2
85764 Oberschleißheim
Tel. 089/813 09 333

www.schlossrestaurant-bellevue.de

Schlossrestaurant Bellevu, Fotos Foodhunter

 

Mercedes Benz Sternennächte in Stuttgart. 5.-10.November 2013

Wer gerne und oft auf Sylt weil, wird an ihm nicht vorbeikommen: Alexandro Pape vom Restaurant Fährhaus. Zwei Michelin-Sterne, 17 Punkte im Gault Millau. Gebürtiger Sarde, aufgewachsen im Rheimland und seit 1999 auf der schicken Nordseeinsel, da darf sich der Feinschmecker auf raffinierte kulinarische Akzente freuen. Bis nach Sylt müssen wir dafür nicht reisen. Alexandro Pape verwöhnt vom 5.-10. November die Gäste der Mercedes Benz Sternennächte im Mercedes Benz Museum in Stuttgart. 

Seit 2008 folgen zweimal jährlich Spitzenköche aus aller Welt der Einladung des Mercedes-Benz Museums. Ein Michelin-Stern ist Voraussetzung für das Engagement in dem Haus, das selbst 160 automobile Sterne beherbergt. Mit dem luxuriös-eleganten Ambiente des Casinos auf der obersten Ebene verfügt das Museum über einen stilvollen und einmaligen Veranstaltungsort.  Jetzt dürfen sich die Gäste der Mercedes-Benz Sternennächte also auf ein 5-Gänge-Menü mit maritimen Einflüssen freuen, eine Kurzführung durch das Museum sowie die exklusive Vorfahrt vor den Haupteingang des Museums.

Aperitif, Fünf-Gänge-Menü (ohne Getränke) 127 Euro pro Person. Mit korrespondierenden Weinen 186,50 Euro pro Person.

Reservierungen:
Tel. 0711- 17 30 000
E-Mail: classic@daimler.com

Mercedes Benz Sternennächte 
Mercedes-Benz Museum, Mercedesstraße 100, 70372 Stuttgart

Sternennächte Mercedes Benz

Sternennächte, Mercedes-Benz

Sternennächte Mercedes Benz

Sternennächte, Mercedes-Benz

Sternennächte, Mercedes-Benz

Fährhaus Sylt

 

30.10. Kitchenparty im Baur au Lac. Von wegen die Schweizer können nicht feiern!

Es ist ein grandioses Hotel in einer grandiosen Metropole: das Baur au Lac in Zürich. Die Küche des traditionsreichen Hauses hat wahrlich schöne Außmaße, weshalb eine Küchenparty hier durchaus Sinn macht. Am Mittwoch, den 30. Oktober, ist es so weit: bei der vierten Kitchenparty schwingen nicht nur die Spitzenköche des Baur au Lac den Kochlöffel, sondern auch die Hotelchefs höchstpersönlich: Baur au Lac Besitzer Andrea Kracht, Baur au Lac General Manager Wilhelm Luxem und Rive Gauche Gastronomie-Partner Wolf Wagschal werden ihre ganze Kochkunst in einen Topf werfen und ihre Lieblingsspeisen auftischen. 

Seit 2012 öffnet das Baur au Lac zweimal im Jahr seine Küchentüren für Gourmetfreunde und gibt ihnen die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Luxushotels zu werfen. Diesmal liegt der Fokus auf dem eigenen Hotel: Inmitten der Küche werden Maurice Marro, Baur au Lac Executive Chef, Olivier Rais, Küchenchef des trendigen Rive Gauche Restaurant und Laurent Eperon, Küchenchef des Gourmetrestaurants Pavillon an ihren Kochstationen Klassiker der hauseigenen Küche direkt vom Herd oder direkt aus der Pfanne auftischen. Andrea Kracht, Wilhelm Luxem und Wolf Wagschal werden dieser harten Konkurrenz mit Freude trotzen und an einer weiteren Kochstation ihre Lieblingsspeisen vor den Augen der Gäste zubereiten.

Weil in der Küche ja ohnehin die besten Partys gefeiert werden, sorgt DJ Patric für den passenden musikalischen Rahmen.

Der Abend beginnt um 18.30 Uhr mit einem Apéro im Restaurant Rive Gauche. Inklusive der kulinarischen Highlights an den Kochstationen und den begleitenden Getränken (außer Spirituosen) kostet der Eintritt 160 CHF pro Person (ca. 130 Euro) bzw. 250 CHF pro Paar (ca. 204 Euro). Auch für Nicht-Hotelgäste ein interessanter Event, vor allem angesichts der in Zürich üblichen “gesalzenen” Zimmerpreise. Baur au Lac ab 703 Euro pro Nacht im Doppelzimmer.

Weitere Informationen unter +41 (0)44 220 50 20 oder events@bauraulac.ch

Foto Aufmacher: Johannes Diboky

 

 

WineVibes feat.KitchenGuerilla. 19.10. Hamburg. Aber dann sind wir dran…

Bislang waren Weinverkostungen eher stylish-etikettierte Veranstaltungen. Bis WineVibes aufs Parkett trat. Jung, unkonventionell, mit heißer Musik und in lockerer Lounge-Atmosphäre an ungewöhnlichen Orten dürfen feine Weine aus aller Welt verkostet werden. Am 19. Oktober kommt WineVibes mit den besten Rieslingen erstmals nach Hamburg!

Es ist ein Event, der Genuss jugendlich und ohne steife Etikette zelebriert und offeriert: WineVibes. Für die siebte Austragung dieser Art ist die Veranstaltungscrew über die sieben Weltmeere gereist, von der Spree in die Elbe geschippert und wird am 19. Oktober 2013 endlich in den Hafen Hamburg einlaufen, um die Hansestadt mit der außergewöhnlichsten und zugleich spaßigsten aller Weinveranstaltungen zu beehren! Weil auch bei den Organisatoren guter Wein und gutes Essen zusammengehören, hat sich WineVibes einen coolen Partner geholt: die KitchenGuerilla, die, wie sollte es anders sein, gerichte mit und um den Riesling zaubert.

Für den entsprechenden Background sorgen DJ Rainer Trübv und DJ Mojiito.

19.10., ab 19 Uhr
Schuppen 52, Australiastrasse 52 B, 20457 Hamburg

Das Frühbucher-Ticket bis einschließlich 13.Oktober für 49 Euro,
danach sind die Eintrittskarten für 65 Euro erhältlich.
Die Tickets beinhalten alle Weine, Wasser, Foodkreationen der KitchenGuerilla & Party.

www.winevibes.de

Aber dann sind wir dran…

WineVibes München, 2.11.

zusammen mit Patrick Bertermann und Marko Huth, den Restaurants Zum goldenem Kalb, Krake und Miura.

Kesselhaus, Lilienthalallee 37, 80939 München

Kesselhaus

 

 

Münchner Oktoberfest. Münchner Oktoberfestbier. Sonst nix!

In den Wiesn-Zelten darf ausschließlich Münchner Bier ausgeschenkt werden und jeder Bierkenner weiß: Das Wiesn-Bier schmeckt anders, gehaltvoller, süffiger, selbst die ansonsten nicht-Bier-trinkenden-Frauen mögen es. Es hat um die 6 % Alkohol, also deutlich mehr als die ansonsten üblichen Biere. Nur sechs Brauereien sind es, die sich das Millionengeschäft ums Oktoberfest-Bier teilen. Wir sagen Ihnen, welche. 

Fotos Foodhunter

Wiesnbier, Fotos Foodhunter

Augustiner. Die älteste Brauerei der Stadt München. 1328 gegründet im Augustiner-Kloster in der Neuhauser Gasse. Schon damals gab es in dem Kloster auch eine eigene Ausschenke, die sehr beliebt bei den Münchnern war. Im Zuge der Privatisierung zog die Brauerei im 19. Jahrhundert zunächst in die Neuhauser Straße 27 um, wo noch heute die beliebte Augustiner-Gaststätte existiert, später dann in die Landsberger Straße, wo die Brauerei bis heute ihren Sitz hat.  Als einziges der Münchner Biere hat das Augustiner das typische kleinere Flaschenformat mit breiterem Bauch. Auf dem Oktoberfest gibt es das 6-%ige Augustiner-Oktoberfest-Bier im Augustiner Festzelt sowie in der Fischer Vroni. Die Brauerei verwendet die traditionellen Holzfässer (Hirschen, 200 Liter) zur Lagerung.

Löwenbräu. Er brüllt auf der Wiesn von seinem Turm herab. Bis ins späte 14. Jahrhundert lässt sich die Geschichte der Löwenbräu-Brauerei in der Löwengrube zurückverfolgen. Im 19. Jahrhundert entwickelt sich der Betrieb unter der Familie Brey zur größten Brauerei Münchens und zieht später in die Nymphenburger Straße um. Hier ist er bis heute und beim Vorbeigehen lässt sich ein Blick auf die großen Kupferkessel werfen. Seit Oktober 2004 gehört die Spaten-Franziskaner-Löwenbräu-Gruppe zu InBev. Auf dem Oktoberfest gibt es Löwenbräubier mit 6,1 % Alkohol im Löwenbräu- und im Schützen-Festzelt.  

Wiesnbier, Foto Foodhunter

Hacker Pschorr. Die Brauerei wurde 1417 bei der heutigen Gaststätte Altes Hackerhaus in der Sendlinger Straße gegründet und entwickelte sich im 18. Jahrhundert unter dem Ehepaar Joseph Pschorr und Maria Theresia Hacker zu Münchens führender Brauerei. Hacker und Pschorr wurde später von den Söhnen getrennt geführt und bestehen erst seit 40 Jahren wieder als gemeinsame Marke.  Seit 2007 wird das Hacker-Pschorr-Bier wieder in den traditionellen Flaschen mit Bügelverschluss verkauft. Auf dem Oktoberfest gibt es das mit 5,8% ‘schwächste’ Bier im Hacker-Zelt und der Bräurosl.

Hofbräu. Die Brauerei wurde 1589 gegründet und hatte ihren ursprünglichen Sitz am Platzl im Hofbräuhaus, bis heute eine der touristischen Hauptattraktionen Münchens. Im 19. Jahrhundert wurde die Brauerei verstaatlicht und zog aus Platzmangel in die Innere Wiener Straße um, wo sich noch heute der Hofbräukeller mit einem der schönsten Biergärten Münchens befindet. Seit etwa 30 Jahren befindet sich die Brauerei in München-Riem. Mit 6,3% ist das Hofbräu-Bier das stärkste unter den Wiesn-Bieren und wird nur im Hofbräuzelt ausgeschenkt.

Wiesnbier, Foto Foodhunter (1)

Paulaner. Seit 1634 im Kloster des Paulanerordens gebraut, ist das Paulaner-Bier das jüngste unter den Münchner Bieren. Zunächst wurde es nur an Festtagen öffentlich ausgeschenkt. Das Rezept des Starkbiers, das sich schnell größter Beliebtheit erfreute, geht auf Bruder Barnabas zurück. Hauptsitz der Brauerei ist heute auf dem Nockherberg, in dessen Gaststätte auch das alljährliche Starkbierfest mit dem berühmten Politiker-Derblecken (Veralbern) unter Leitung eines gewählten Bruder Barnabas stattfindet. Das Oktoberfestbier von Paulaner hat 6% Alkohol und wird im Winzerer Fähndl, Armbrustschützen-Zelt sowie im Käferzelt ausgeschenkt. Paulaner Weißbier gibt es im Nymphenburg Wein- und Sektzelt.

Wiesnbier, Foto Foodhunter

Spaten. Die Spatenbrauerei wurde 1397 gegründet und war die ersten Jahrhunderte in der Neuhauser Gasse angesiedelt. Seit 1807 ist die Brauerei nun im Besitz der Familie Sedlmayer und zog bald in die Marsstraße um, wo sie noch heute ansässig ist. Ebenso im Besitz der Familie Sedlmayer und daher heute mit Spatenbräu verbunden ist die Franziskaner-Brauerei. Seit einigen Jahren gehört auch die Spaten-Franziskaner-Löwenbräu-Gruppe zu InBev. Spaten und Franziskaner Bier (5,9 %) gibt es im Schottenhamel (Anstich), im Hippodrom, in der Ochsenbraterei und der Spatenbräu Festhalle ausgeschenkt.  

Wiesnbier, Foto Foodhunter

Die Wiesn – nicht nur Bier

Bei aller Freude am Bier nicht vergessen, dass das Oktoberfest weitaus mehr zu bieten hat, ein Bummel durch die Schaustellerstraße, Kettenkarussell und Riesenrad, der Schichtl, bei dem aufs Schönste geköpft wird. Romantik am frühen Abend, wenn die Lichter erstrahlen, der Liebsten ein Herzerl kaufen, dem Nachwuchs einen Plüschbären schießen. Genießen Sie die Wiesn – nicht nur im Bierzelt. Und jetzt is o’zapft!

Oktoberfest München,

Oktoberfest, Foto Foodhunter

Oktoberfest, Foto Foodhunter

Oktoberfest, Foto Foodhunter (1)

 

Oktoberfest, Foto Foodhunter (1)

18. Oktober. Bischoff in Stuttgart. Raritäten Weinabend

Domaine Huet ist zu Gast im „Bischoff“-Dekra Club Restaurant. Für Kenner der gehobenen Küche doppelt interessant, denn das Restaurant ist ansonsten nur Mitgliedern vorbehalten. Genießen Sie legendäre Weine aus Vouvray (Loire) und verkosten die Jahrhundertjahrgänge von 1989 über 1945 bis zu 1919. 

“Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder…” könnte man sentimental singen, denn was Markus und Petra Bischoff  anspruchsvollen Feinschmeckern anbieten, ist einmalig.

Ein sensationelles 8-Gänge-Menü inklusive Aperitif und  korrespondierenden Weinen eines der begehrtesten Weingüter. Ein unvergesslicher Abend, der seinen Preis hat, doch dafür öffnen sich Flaschen, deren man sonst nicht habhaft werden würde. So wird dann aus sentimentalem Gesang ein nicht enden wollendes Jubilieren!

 18. Oktober 2013, 19.00 Uhr
350 Euro pro Person
„Bischoff“ Dekra Club-Restaurant,,
Handwerkstraße 15, 70565 Stuttgart

Reservierung: Tel. 0711-7861 2795 / E-Mail: restaurant@bischoff-club.de

Appetithappen gefällig? Hier das Menü

Domaine Huet, Crémant de Vouvray
Pétillant Réserve brut blanc 2002
***
Domaine Huet, Le Mont Demi-Sec 2008 &
Tunfisch, Sesam, Wildkräuter, Rote Bete
***
Domaine Huet, Le Haut Lieu Moelleux 1989 &
Hummer, Kürbis, Ei
***
Domaine Huet, Le Haut Lieu Moelleux 1945 &
Gänseleber, Quitte, Ingwer, Gewürze
***
Domaine Huet, Le Haut Lieu Moelleux 2009,
Domaine Huet, Le Haut Lieu Moelleux 1919 &
Steinbutt mit Räucheraal, Sellerie, Meerrettich
***
Domaine Huet, Le Clos de Bourg Moelleux 1961 &
Perlhuhnravioli, Spinat, Trüffel
***
Domaine Huet, Le Clos de Bourg 1ère Trie 1959 &
Rehrücken, Karamellisiertes Wurzelgemüse, Räucherkartoffel
***
Domaine Huet, Le Mont „Perr“ Demi-Sec 1953 &
Epoisses, Salzbutter, Baguette
***
Domaine Huet, Le Clos de Bourg „Essai“ 1989
Tarte Tartin, Vanille und Crème fraîche

 Domaine Huet

 Info zur Domain Huet

Als im Jahre 1928 Victor Huet auf Wunsch seiner Gattin Constance das Weingut in Vouvray kaufte, konnte keiner ahnen, welch kometenhaften Aufstieg das Weingut einmal nehmen würde. Unter der Leitung ihres Sohnes Gaston Huet erlangte das Weingut unter Kennern und Genießern Weltruf. Er war es auch, der in der Region viele wichtige Impulse setzte. Zusammen mit Charles Vavasseuer initiierte er 1937 die Gründung der AOC Vouvray. Nach Ende des zweiten Weltkrieges hat er auch 42 Jahre lang als Bürgermeister und mehr als drei Jahrzehnte als Landrat die Geschicke und die Entwicklung dieser Region bestimmt, wie kein anderer.

5. Oktober. Pop-up Bar “Kingdom of Flavour” mit Johnnie Walker Black Label

Das Oktoberfest geht zu Ende. Johnnie Walker kommt. Whisky statt Bier und Black Label statt Paulaner. Ab 5. Oktober gastiert “Kingdom of Flavour”, eine einzigartige Pop-up Bar mitten in München und hat sich alkoholgeschwängerte Räumlichkeiten ausgesucht: die Praterinsel, einst Adresse einer Münchner Brennerei. Das passt und so erwarten wir diesen Event mit Spannung.

Jedes Sekunde werden weltweit 43 Gläser Johnnie Walker Black Label getrunken. Ein Ausnahmeblend, der sich jetzt pompös in München präsentiert. Mit der Pop-up Bar “Kindgom of Flavour”. Künstler aus Architektur, Meister der Cocktail-Art und der Food-Kreation lassen an diesem Abend die neue Werbekampagne lebendig werden. “Where Flavour is King”. Also dürfen wir uns auf eine eindrucksvolle Kulisse freuen, die den Spirit of Johnnie Walker Black Label greifbar macht. Ein Königreich der Sinne ward uns versprochen und sicher sei – wir werden eintauchen.

Wem das Drumherum gar nicht so wichtig ist, der konzentriert sich auf den Inhalt des Glases, um all die Nuancen und Aromen zu erschnüffeln, die diesen Whisky so berühmt machen. Ein Hauch Toffee, einige Noten getrockneter Früchte, Aromen von Vanille. Schließlich stecken in jeder Flasche mindestens 20 Jahre Arbeit, denn er wird aus Whiskys der besten Destillerien ganz Schottlands hergestellt. Jeder Whisky ist anders gereift und abhängig von den besonderen Eigenschaften des Holzes des Fasses, in dem er lagert sowie den klimatischen Bedingungen der Umgebung. Der Blend ist heute noch genauso reich und mild, wie zu der Zeit, als der Sohn und der Enkel von John Walker Master Blender waren.

Pop-up Bar, Kingdom of Flavour mit Johnnie Walker Black Label
5. Oktober, ab 19 Uhr, Praterinsel München

Johnnie Walker Black Label, Whisky

Copenhagen Cooking – größtes Gourmetfestival Europas

Hip Hip Hurrah! Mit dem offiziellem Plakatmotiv  in Anlehnung an das bekannten Gemälde von p.S.Kroyer 1888 “Hip Hip Hurrah“ lud  die Stadt,  gerade wieder vom Lifestylmagazin „Monocle“ als lebenswerteste Stadt der Welt ausgezeichnet zum größten Gourmetfestival von Europa ein: Copenhagen Cooking 2013. Essen auf dem Dach, unter der Brücke, auf dem Schiff, im Untergrund, im Atombunker, im Botanischen Garten, auf der Straße und in michelinbesternten Restaurants. ORGANIC-und SOCIAL FOOD auf Sterneniveau beim größten Kochfestival in Europa. Muss man da nächstes Jahr hin? JA. Meint auf jeden Fall Foodhunter-Autor Rudolf Danner. 

Autor Rudolf Danner, Fotos Foodhunter

ARCHITEKTUR-WELTLITERATUR-KOCHKULTUR im BLACK DIAMANT. 150 Veranstaltungen boten vom 22.August bis 1.September 10 Tage lang Nordic Taste an den ungewöhnlichsten Plätzen. Besonderes Augen-,  Zungen- und Gaumenmerk galt neben dem organischen vor allem dem sozialen Aspekt des Essens. Auf der Eröffnungsveranstaltung im Black Diamant, einem architektonisch beeindruckenden schieferverkleideten Würfel, dem Sitz der königlichen Bibliothek, präsentierte Adam Price Starköche wie den Libanesen Kamal Mousawak vom Souk el Tayeb, Christian F. Puglisi vom Relae in Kopenhagen und den Brasilianer Alex Atala vom D.O.M., die nach kochphilosophischen Statements  gewürzt mit sehr unterhaltsamen Anekdoten und Diskussionen auch ein gemeinsames Mahl zelebrierten.

Dinner bei Mondschein und Kerzenlicht  auf der Dachterrasse des  Axelborg Gebäudes

15 Michelinsterne leuchten über 13 Restaurants  der Stadt, wir durften ein romantisches  Dinner bei Mondschein und Kerzenlicht  auf der Dachterrasse des  Axelborg Gebäudes genießen. Beim Aufstieg überraschte Rasmus Bo Bojsen auf jeder Etage mit dänischen Leckereien( knusprige Schweinebauchcrackers, Erbsensuppe mit Apfel, nordische Nachos, Brombeeren, geräucherter Schinken) und ließ dann hoch über Kopenhagen mit phantastischem Blick auf den bunt  illuminierten Tivoli ein wahrlich denkwürdiges „URBAN ROOF DINNER“ servieren: Schweineohren mit Cherrypflaumen, gesalzene Piniennadel Meringue, Makrele aus der Tomatendose, dänischer Sommersalat mit gerösteter Hühnerhaut, Schweinerippchen mit Biowurzeln und winzigen neuen Kartoffeln und als krönenden  Abschluss “The Giant Eskimo“  -Vanilleeiscremeskulptur mit Beeren und der unglaublich intensiven Oialla Schokolade aus der eigenen Manufaktur mit 70% Kakaoanteil – ein Dessert mit Suchtpotential.

Torvehallen, Kopenhagens Foodparadies und Szenestraße Jaegersborggade

Auf 7000 qm,  in zwei Glas Pavillons findet der Besucher an über 100 Out- und Indoor-Verkaufsständen neben regionalen und internationalen Premierprodukten auch spezielle Essensangebote. So begeisterte uns ein  cremiges  Barleyotto mit Sommerzwiebeln, dänischem Käse, Haselnüssen und Brunnenkresse im kleinen Restaurant GROED. In Jaegersborggadegarde, einem angesagten Szeneviertel mit Sternerestaurant Relae , Manfreds&Relae-Bistro und Weinbar Terroiristen, Maiers Bakery mit Sauerteigbrot und unvergleichlichen Zimtschnecken, Kaffeebar mit Barristaweltmeister ist ein neuer Foodhotspot entstanden.

Sternelunch im Kadeau- Kulinarisches von der Insel Bornholm

Das 2013 aktuell besternte Kadeau,  von der Insel Bornholm nach Kopenhagen gewechselt, setzt ausschließlich auf regionale hochwertige Organicprodukte. Vor einer riesigen Regalwand bestückt mit hunderten von  gefüllten Einmachgläsern und mit Blickkontakt zur offenen Küche werden in gehobener  Bistroatmosphäre die spannenden Appetizer serviert: dehydrierte rote Beete, Erbsen mit Sprossen und Linsenemulsion, Gockelherzen, Entenbrust mit Hagebutten und besondere Kräuter von Salzwiesen.

Auf der Bornholmbank (Menüname) stehen Steingutschalen mit blauen winzigen Muscheln, Bohnen, Strandkräutern und grünem Erdbeerwein, es folgen Steinbutt mit Broccoli, Stachelbeeren und brauner Butter, komplette Hühnerfüße mit farbigen Karotten und zum Dessert Himbeeren,  Sauercreme,  Rosenblätter und Kamille.

ORGANIC FOOD UNDER THE BRIGDE

Ein Vorgeschmack der neugierig macht, denn erst im Herbst soll das Restaurant Stedsans unter der Knippelsbrücke in Sichtweite des Black Diamants eröffnet werden. Ein lockeres kommunikationsfreudiges Völkchen wartete an der langen Tafel geduldig auf simple rein geschmacksorientierte Gerichte, wie Gurken mit Schafkäse, geschmortes Wurzelgemüse mit Blattwerk serviert, Salate gegrillte Scampi, Ochsenherzfetzen mit Rüben und Beerencreme. Der unfiltrierte naturbelassene weiße Biowein von Rosforth ließ neben dem Traubengeschmack sogar den sonst wenig geliebten Restzucker vermissen und der Rote aus dem Kaukasus hatte ähnliches Geschmackspotential. Genial aber die Atmosphäre unter der nur schwach mit Laternen beleuchteten Brücke direkt am Wasser – ein kulinarisches Abenteuer mit wahrlich organischem, sozialem Aspekt, das bei Champagner um Mitternacht ein beeindruckendes Ende  fand, oben auf dem Brückenturm, der den 200 Kronenschein ziert.

Copenhagen Cooking, Foto Foodhunter (3)

SINGAPUR STREETFOODFESTIVAL

Der Besitzer der Restaurants NAM NAM in Singapur und Kopenhagen, Vater der neuen nordischen Küche und Mitbegründer des Restaurants Noma Claus Meyer hat Köche direkt aus Singapurs Hawkercenter eingeladen, um authentisches Straßenessen im Herzen von Vesterbro anzubieten.

MIT AAMANNS SMÖRREBROD- PICKNICK im Botanischen Garten

Eine reich bestückte Picknicktasche mit den berühmten Smörrebrotklassikern von Aamann, das Festival Champagnerbier mit goosberries von Mikkeller waren die Zutaten für ein unvergessliches Picknickerlebnis im  traumhaften Botanischen Garten.

Krebsessen im Tivoli-Crayfish Galore !

Ca. 5 Millionen Kilo verzehren die Schweden jedes Jahr und während des Festivals bieten Restaurants im Tivoli die Krebse auch in Massen (engl.galore) an. Wir entschieden uns für das Faergekroen Bryghus, idyllisch mitten im Park am See gelegen und mit einem süffigen Blond Lager Bier. Das Adventurous Crayfish Menü: Gegrillten Krebse, grüne Spargelsuppe mit Muscheln und Krebsen, Steinbutt mit Krebsen und eine Zitronentarte mit Himbeersorbet.(495.-Kr.)

Copenhagen Cooking, Foto Foodhunter (2)

NORDIC TASTE

In wunderschöner historischer Umgebung, eingebettet in Parkanlagen präsentieren sich in weißen Zelten über 50 dänische, norwegische und schwedische gehobene Restaurants und Produzenten mit innovativen kleinen Gerichten und besonderen Produkten. Eine Augenweide und eine Fülle von Geschmackserfahrungen, ein kulinarisches Paradies für jeden Besucher.

Check in: Steinzeitküche mit Stern von Thomas Rode im Flughafen

Mitten in der Duty free Shoppingmeile ein besonders gestyltes Pop-up Restaurant, offener kleiner Küchentrakt, 10 Tische und ein weltweit wohl einzigartiges Konzept : Sternelunch vom Sternekoch Thomas Rode live zubereitet bzw. angerichtet, wenn gewünscht in 15 Minuten und zu einem angemessenen erschwinglichen Preis (38.-Euro). Thomas Rode vom Restaurant Kong Hans Kaelder verzichtet auf Milch- und Getreideprodukte, verwendet ausschließlich Naturprodukte, die auch in der Altsteinzeit verfügbar waren, bindet Suppen und Cremes z.B.  mit Avocado, erhitzt keine Pflanzenfette und vermittelt eine begeisternde leichte nachhaltige Geschmackserfahrung. Die zukunftsweisende Philosophie in seinem Buch „Stone Age Diet“, soll jetzt  auch in deutscher Sprache publiziert werden. Der erste Paläogruß, saftiges Brot gebacken aus Entenfleisch, verschiedenen Nüssen und Sauerkraut, ein vorher nie gegessenes Highlight. Auf Ceviche von Makrele und dehydrierten Tomaten oder Erbsensuppe mit geräuchertem Lachs, Minze und Erbsengranulat folgten als Hauptgang geschmorter Kalbsschwanz mit Karotten und brauner Butter oder Kabeljau, Garnelen Kraut, Dillsauce, gegrillte Zwiebel. Das zuckerfreies Dessert: Walnussmousse, Vanilla  Zitronenverbene,  Birne oder Black forrest gateau: Schokolade, Beeren und Waldmeister-beendeten unsere kleine Gourmetreise in die Altsteinzeit. Voller Glückshormone checken wir wieder in der Neuzeit ein. Flugnummer: SK 2657

Copenhagen Cooking, Foto Foodhunter (1)

Soziales Verhalten, positive Gestimmtheit, Kommunikationsbereitschaft und Moral lassen sich über die Ernährung steuern. Bestimmte Nahrungsmittel bzw. deren Inhaltsstoffe z.B. in Schokolade mit hohem Kakaoanteil oder Banane, oder die Mineralstoffe Magnesium, Zink in Hülsenfrüchten und verschiedene B Vitamine etwa in Nüssen ermöglichen eine verstärkte Serotoninbildung, die z.B. rotes Fleisch eher verhindert. Konsequent in einer Menüfolge umgesetzt könnten diese Erkenntnisse die Genussfähigkeit erheblich steigern und den Gourmet ins kulinarische Nirwana führen. Gesundheitspass mit Unverträglichkeiten, Blutwerten, Hormonspiegel, Vitamindefiziten, Leberwerten -Zukunftsmusik für Küchenchefs und Sommeliers  beim Restaurant-Check In? Personalisiertes Kochen ohne Genusseinbußen-die neue Herausforderung –ein mögliches Motto für „Copenhagen Cooking“  2014 ? Uns jedenfalls hat das Motto: Sozial- Organic Food einen hohen Serotoninspiegel beschert und die neue nordische Küche hatte erheblichen Anteil daran. Hip Hip Hurrah ! Bis zum nächsten Jahr !

 

 

 

Ein Schloss aus Musik und Kulinarik. Schloss Hohenkammer

Wer hat schon die Bayerische Philharmonie im Garten? Sitzt entspannt an weiß eingedeckten Tischen auf lauschiger Terrasse? Hat ein Wasserschloss vor Augen? Darf den Gaumen mit einem 4-Gänge-Menü von Spitzenkoch Fritz Schilling verwöhnen lassen? Nun, all jene, die dem Schloss Hohenkammer vor den Toren Münchens einen Besuch abstatten. So wie unser Autor Rudolf Danner.

Autor Rudolf Danner

Premiere für das Sommerfestival auf Schloss Hohenkammer. Neun Konzerte der Bayerischen Philharmonie (2.-11. August), zu denen ein 4-Gänge-Festivalmenü mitgebucht werden kann, für das kein Geringerer als Spitzenkoch Fritz Schilling verantwortlich zeichnet. Das Menü wird auf der heckenbegrenzten und beschirmten wunderbaren Terrasse serviert, drei Gänge vor dem musikalischen Genuss, das Dessert anschließend stimmungsvoll bei Kerzenschein.

Hohenkammer, Foto foodhunter

Auf einem Kammermusikabend in Hamburg spielte Max Reger den Klavierpart in Schuberts Forellenquintett. Eine Verehrerin schrieb, sie habe sich erlaubt ihm als Zeichen ihrer Bewunderung und Wertschätzung, 5 lebende Forellen zu übersenden. Max Reger bedankte sich und schrieb zurück: Verehrte gnädige Frau, darf ich Sie darauf  aufmerksam machen, dass ich in wenigen Tagen bei  meinem nächsten Konzert das Ochsenmenuett von Haydn spielen werde. – Diese Anekdote gab Mark Mast zum Besten. Der Intendant der Bayerischen Philharmonie und künstlerische Leiter der 1. Sommerfestspiele auf Schloss Hohenkammer stammt aus dem Schwarzwald. Auf der Wiese seiner Oma steht heute das “Barreis”. Eloquent, mit Leidenschaft und Kompetenz moderiert, präsentiert und dirigiert er das Programm u.a. mit dem anspruchsvollen „ Concerto funebre“ von Karl Amadeus Hartmann in Anwesenheit dessen Sohnes. Ein aufwühlend anklagender musikalischer  Protest  gegen den furchtauslösenden Kriegsbeginn 1939, mit einem faszinierenden Violinisten Ingolf  Turban, der im besten Teufelsgeiger-Paganini-Stil die Töne in schmerzhafte Hörfrequenzen führt.

Für die kulinarische Ouvertüre sorgte Fritz Schilling, Spitzenkoch – an anderer Wirkungsstätte mit schon 2 Michelinsternen ausgezeichnet –  im Schlossrestaurant  „Camers“. Zu seinem speziell kreierten sommerlich leichten Festspielmenü wählte Intendant Mark Mast die passende Tafelmusik.

Hohenkammer, Foto Foodhunter

Armenische ausgelöste Fluss/Seekrebse mit gewaltigen Scheren betten sich auf einem fein marinierten Orangenkarottensalat mit Estragon, ein Safran Crouton für den Gaumen und eine Krebskarkasse für die Augen. Als klangliche Vorspeise gibt es die Ouvertüre von Mozart zu „la finta giardiniera“ oder: „Die Gärtnerin aus Liebe“

Hohenkammer, Foto Foodhunter

Den Kräuter-Ricotta Tortelloni mit Dreierlei von der Artischocke verlieh der gehobelte Mimolettekäse eine besondere Karamellnote. Es folgt der 1. Satz aus Mendelsohns 4. Sinfonie – der „italienischen“ – mediterraner Schwung im deutschen Gewand.

Hauptericht ist die rosa braisierte Eichethof-Gockelbrust mit Steinpilz-Lauchknödelfüllung und Gartenmelde,  eine Gratwanderung was den Garpunkt anbelangt und eine Herausforderung, was die Bindung von Fülle und Fleisch betrifft. Kein Problem für Kochkünstler Fritz Schilling, der seine Produkte überwiegend vom zum Schloss gehörenden ökologisch bewirtschafteten Eichethof bezieht und sogar aus der wenig bekannten Gartenmelde eine schmackhafte Beilage zaubert. Als Höhepunkt der kulinarischen Sinfonie verwöhnt das Orchester die Ohren mit dem Schlusssatz aus Anton Bruckners 4. Sinfonie – der „Romantischen“ – alpenländisches Glück österreichischer Prägung zwischen Himmel und Erde.

Karamellisierte Strauben, angerichtet mit Aprikosenröster und Buttermilcheis, setzen einen spannenden Schlussakkord auf ein gelungenes Sommermenü. Zum Nachklang kehrt man  zu Mozart zurück und lässt beim Andante aus seiner Salzburger Sinfonie, dem Divertimento in D-Dur, KV 136, alle geschmacklichen Noten Revue passieren.

Foodhunter-Tipp

Auch ohne musikalische Untermalung offerieren Schloss und Fritz Schilling in seinem Restaurant Camers genussvolle Abende.
Schloss Hohenkammer, Schlossstraße 20, 85411 Hohenkammer, Telefon 08137 93 40. www.schlosshohenkammer.de

Camers Schlossrestaurant, Di-Sa 18-23 Uhr
Bar, Di-Sa 18-1 Uhr
Biergarten, Mo-Fr ab 15 Uhr, Sa ab 12 und So ab 10 Uhr
Alte Galerie, Mo-Do  17-24 Uhr, So 10-24 Uhr
Hohenkammer, Fritz Schilling