Kategorie-Archiv: Finest bottles

Wie Divino uns das Prickeln lehrte. Genuss aus Franken

Mit zwei Vorurteilen muss schleunigst aufgeräumt werden. Die Franken machen keinen guten Wein und deutscher Sekt schmecke staubtrocken, pappsüß oder gar langweilig. Bei der Gelegenheit haben wir nicht nur Paul Glaser und Divino kennengelernt, sondern auch die Schönheiten vom Franken-Weinland und der Mainschlaufe. Also gibt es ein paar prickelnde Tipps  für ein perfektes Wochenende in Franken!

 Autor Dirk Vangerow

„Ein Hammer!“ Paul Glaser schmunzelt angesichts unserer Begeisterung. Der Kellermeister von Divino Nordheim weiß, was er uns da ins Glas gegossen hat. Einen Gewinner, der reihenweise internationale Preise und Trophys abräumte: Franconia Silvaner extra trocken, leichte Mousseaux. Ein zarter Duft nach reifen Bananen mit feinen mineralischen Nuancen. Frisch im Geschmack, saftig auf elegante Art. Und den Winzersekt Divino mit frischen Aromen von Quitte und Birne. Im Geschmack cremig-elegant mit feinem Mousseaux.

Zweifelsohne Sekte für schöne Anlässe, die ihre Heiterkeit sicher auch ihrer Heimat zu verdanken haben. Denn die Wurzeln liegen in einer Landschaft, die der Toskana ebenbürtig ist, in der sanfte Hügel, lange Weinhänge und ein sich räkelnder Main aufeinandertreffen, in der Muschelkalk-Böden die Grundlage bilden für gehaltvolle Trauben.Allen voran dem Silvaner, der zu Franken gehört wie der Riesling zur Pfalz.

Divino Nordheim, Foodhunter

219 Mitgliedswinzer liefern das Ausgangsmaterial für die Winzergenossenschaft Divino, wobei wir beim vielleicht dritten Vorurteil wären, das hiermit verpufft: Genossenschaften machten keinen guten Wein.

So stammen die Sektgrundweine von Divino Nordheim prinzipiell aus gesunden, reifen Trauben, die auf Basis des Säuregehalts gelesen werden und nicht nach Zuckergehalt (Grad Oechsle).

„Diese feine, frische Säure wirkt wie ein Geschmacksverstärker, sie verleiht dem Sekt in Verbindung mit der Fülldosage einen ausbalancierten Geschmack“, erklärt Paul Glaser. Da physiologisch beim Reifeverlauf die Säure abnimmt, werden die Trauben für Sektgrundweine vor der allgemeinen Lese geerntet. Sind sie zu Wein vergoren, entscheidet der Kellermeister über die Art des daraus zu gewinnenden Sektes.

Divino Nordheim, Foodhunter

* Möchte er einen jungen, frisch anmutenden Sekt herstellen, wird der Sektgrundwein schnellstmöglich von allen Trubstoffen befreit und zur Versektung gegeben.

* Soll der Sekt später einen reifen Geschmack aufweisen, wird auch dem Wein Zeit gegeben, um in Ruhe zu reifen. „Grundsätzlich verstärkt die Versektung die Eigenart des Grundweines“, weiß der Kellermeister.

Ist es soweit, wird dem Grundwein die Fülldosage (Tirage) zugesetzt. Sie besteht aus Zucker, ungefähr 24 Gramm je Liter und Hefe, ungefähr 30 Milliliter je Liter. Die Hefe-Zucker-Mischung ist der Treibsatz für die zweite Gärung des Schaumweins. „Wir arbeiten bei der Sektherstellung im Tranvasierverfahren. Dabei wird die Gärung wie bei der traditionellen Methode in einer speziellen Gärflasche durchgeführt, die Enthefung erfolgt jedoch nicht mittels Degorgieren, sondern nach Entleeren der Flaschen unter Kohlensäuredruck durch eine Filtration. Der Sekt wird anschließend im Drucktank dosiert und auf neue Flaschen gefüllt.“

Paul Glaser, Kellermeister Divino, Foto Foodhunter

Weil die zweite Gärung des Sektes wie bei der traditionellen Flaschengärung in Flaschen stattfindet, darf der Sekt als Flaschengärung deklariert werden – jedoch nur bei einer Herstellungsdauer von mindestens neun Monaten und einer Dauer der zweiten Gärung und anschließenden Lagerung auf der Hefe von mindestens 90 Tagen. Bereits im 19. Jahrhundert experimentierte man mit dem Umfüllen, französisch „transvaser“, des entheften Sektes in kleinere Gefäße. Der Vorteil dieser Methode: der Sekt wird durch die Entleerung homogenisiert, mögliche Geschmacksunterschiede nivelliert.

Das alles zu wissen ist schön, an dem sonnigen Spätsommertag in den Divino-eigenen Standkörben am Ufer der Maininsel zu dösen und zu genießen, was die Winzer hier geschaffen haben, allerdings noch weitaus schöner. DIVINO Silvaner, 2011 extra trocken, 12,50 Euro.

Für Interessierte bietet die Wintergenossenschaft auf Anfrage Führungen durch Weinberg und Kellerei an. Tel. 09381/809990. www.divino-nordheim.de

Divino Nordheim, Foodhunter 

Noch ein paar Foodhunter-Tipps  

Divino Genießermarkt

Die längste Weinstraße
Um eine Straße werden Sie nicht drumherum kommen: die Bocksbeutelstraße in 97332 Volkach-Escherndorf. Vor allem Trinkfreudige wird das glücklich stimmen, denn entlang dieser Straße ranken sich: Weingut Am Lump (Erzeugung überdurchschnittlicher Weine, insbesondere Steillagenweine aus einer der drei besten Lagen Frankens, dem berühmten ”Escherndorfer Lump”), Weingut Horst Sauer (alle Weine aus dem Weingut tragen nicht nur seinen Namen, sondern auch ein klares und deutliches Profil) Weingut Michael Blendel, Weingut Michale Fröhlich, Weingut Rainer Sauer.

Hotel/Restaurant Philipp
Traumhaften Fachwerkhäuschen mit Zimmern im ersten Stock. Familiär, idyllisch, liebeswert. Dazu feine Sterneküche im dazugehörigen Lokal. Im Sommer draußen sitzen. Hauptstraße 12  97286 Sommerhausen, www.restaurant-philipp.de

Restaurant Philipp

Designhotel Vinotel Augustin
Die Zimmer tragen nicht nur abgefahrene Namen wie Afrika, Pop-Art oder Space – sie sind auch entsprechend eingerichtet. Damit wurde Vinotel Augustin zu Deutschland erstem und einzigem Wein- und Designhotel – und das mitten im bodenständigen Franken.
Sulzfeld am Main, Matthias-Schiestel-Str.4. Doppelzimmer 110 Euro inkl. Frühstück. www.vinotel-augustin.de

Vinotel Augustin

Gästehaus Weingut am Stein
Ein großes Apartment mit 3 Schlafzimmern, offener Wohn- Essküche mit Kaminfeuer, Bad und Terrasse bietet die Gelegenheit am Fuße des Steins auszuspannen. Moderne Architektur, modernes Ambiente mitten in den Weinbergen. Die Schlafzimmer können individuell gebucht werden oder das ganze Haus für bis zu 6 Personen. Günstigere Preise, wenn Sie 3 Nächte bleiben. Ansonsten je nach Wochentag ab 120/200 Euro pro Schlafzimmer. Keine Haustiere erlaubt. Schade, wir müssen mit Verlagshund Snoopy leider draußen bleiben.
Steinbergweg 5, 97080 Würzburg. www.weingut-am-stein.de

 

 

5. Oktober. Pop-up Bar “Kingdom of Flavour” mit Johnnie Walker Black Label

Das Oktoberfest geht zu Ende. Johnnie Walker kommt. Whisky statt Bier und Black Label statt Paulaner. Ab 5. Oktober gastiert “Kingdom of Flavour”, eine einzigartige Pop-up Bar mitten in München und hat sich alkoholgeschwängerte Räumlichkeiten ausgesucht: die Praterinsel, einst Adresse einer Münchner Brennerei. Das passt und so erwarten wir diesen Event mit Spannung.

Jedes Sekunde werden weltweit 43 Gläser Johnnie Walker Black Label getrunken. Ein Ausnahmeblend, der sich jetzt pompös in München präsentiert. Mit der Pop-up Bar “Kindgom of Flavour”. Künstler aus Architektur, Meister der Cocktail-Art und der Food-Kreation lassen an diesem Abend die neue Werbekampagne lebendig werden. “Where Flavour is King”. Also dürfen wir uns auf eine eindrucksvolle Kulisse freuen, die den Spirit of Johnnie Walker Black Label greifbar macht. Ein Königreich der Sinne ward uns versprochen und sicher sei – wir werden eintauchen.

Wem das Drumherum gar nicht so wichtig ist, der konzentriert sich auf den Inhalt des Glases, um all die Nuancen und Aromen zu erschnüffeln, die diesen Whisky so berühmt machen. Ein Hauch Toffee, einige Noten getrockneter Früchte, Aromen von Vanille. Schließlich stecken in jeder Flasche mindestens 20 Jahre Arbeit, denn er wird aus Whiskys der besten Destillerien ganz Schottlands hergestellt. Jeder Whisky ist anders gereift und abhängig von den besonderen Eigenschaften des Holzes des Fasses, in dem er lagert sowie den klimatischen Bedingungen der Umgebung. Der Blend ist heute noch genauso reich und mild, wie zu der Zeit, als der Sohn und der Enkel von John Walker Master Blender waren.

Pop-up Bar, Kingdom of Flavour mit Johnnie Walker Black Label
5. Oktober, ab 19 Uhr, Praterinsel München

Johnnie Walker Black Label, Whisky

Das Schloss der ungekrönten Kaiserin. Schloss Fuschl

Die wahre Sissi war nie da. Romy Schneider schon. Legendär die Filmszenen und wenn heute die Kutsche vor dem imposanten Schlossturm parkt oder einer der hoteleigenen Oldtimer nebst Chauffeur die Gäste zu einer Spritztour verführt, wähnt sich auch der moderne Gast in eine andere Zeit versetzt. Märchenhafte Tage auf Schloss Fuschl. 

Autor Sabine Ruhland 

Unten am Seeufer, gleich bei der Schlossfischerei, legt die “Fuschlerin” an, das lautlose Elektroboot, das die Touristen einmal quer über den See bringt. Einer Karawane gleich wandern die bunten Tupfen zum Schloss hinauf, um sich dann wie ein versprengter Mückenschwarm in alle Richtungen zu verteilen. Während die einen das Sissi-Museum bestaunen und im Schloss-Ladl shoppen (unbedingt ins Gepäck muss die berühmte Schloss Fuschl Torte), genießen die anderen eine Erfrischung auf der Schlossterrasse. Hemmschwellen wie bei vielen Luxushotels gibt es nicht. Touristen und Hotelgäste kreuzen sich, einzig der romantische Badesteg mit mediterranem Restaurant bleibt den Gästen des Hauses vorbehalten.

Schloss Fuschl, Foto Foodhunter (1)

Vom Schlossturm aus führt der Blick über die Bucht mit hoteleigenem Badesteg und der Schloss Fischerei Fuschl.

Wohnen nach Wunsch. Gemächer, Suiten, Chalets am See  

Längst sind zum berühmten Schlossturm mit seinen ‘edel antiquierten’ Zimmern, seinen Kronleuchtern und Alten Meistern, moderne Flügel dazugekommen. Die Grand Deluxe Zimmer offenbaren den Blick zum See und wem das nicht reicht, der mietet sich eines der Seehäusl, das auch Anna Netrebko und anderen Berühmtheiten immer wieder Heim auf Zeit ist. Die Ruhe eines privaten Chalets am See, modern eingerichtet, mit Natursteinen und bodentiefen Fenstern, offenem Kamin, eigener Sauna mit Blick auf den See und einer Terrasse mit privatem Seezugang versprechen unvergessliche Romantik, die allerdings auch ihren Preis hat. Ab 1.430 Euro für zwei Personen. TIPP: Das Hotel bietet bis zu 30 % Rabatt auf Zimmer und Suiten, wer vor dem 24. August bucht.  

Schloss Fuschl, Foto Foodhunter (2)

Alles echt, was steht und hängt. Die Sissi-Suite im Schlossturm.

Schloss Fuschl, Foto Foodhunter (5)

Die Chalets am See bieten Terrasse und einen eigenen Seezugang

Kulinarisches Dream-Team: Thomas M. Walkensteiner und Andreas Jechsmayr

“Die österreichischen Hoteliers sind stolz auf ihre Winzer und das lassen sie sich auch etwas kosten”, sagt Andreas Jechsmayr und gibt unumwunden zu, sich in seinem Weinkeller mit Freude auf die Weine aus Österreich zu konzentrieren. Der Deal geht auf: was Hotels wie Schloss Fuschl dem internationalen Publikum kredenzen, wird schnell populär, dazu gehört Pfaffl ebenso wie das Weingut Höpler. “Dafür kommen mir die Winzer entgegen, wenn ich seltene Jahrgänge suche”, sagt Jechsmayr. Von vielen Winzern hat er Weißweine durchgängig seit den späten 80er Jahren, Rotweine bis zurück ins Jahr 1992. “Kürzlich habe ich mit Manfred Tement einen seiner 92er Rotweine verkostet – wir hatten eine riesige Freude.” Die haben auch die Gäste, wenn Jechsmayr zur Vertikalverkostung einlädt. “Es ist  spannend und aufregend, die Weine in unterschiedlichen Entwicklungsstufen zu erleben.” Seine Geheimtipps, die demnächst für Furore sorgen? “Ich denke an das Weingut Mariel, das Weingut Markowitsch mit seinem M1, das Weingut Juris, das Weingut Spiegel oder auch das Weingut Pittnauer.”

Schloss Fuschl, Foto Foodhunter

Jechsmayr (li) und Walkensteiner. Die beiden verstehen sich blind und schießen sich auch gerne mal hoch. Was sie vereint: die grenzenlose Passion zur Qualität

Neben den Österreichern besitzt der Sommelier ein Faible für deutsche Weine, allen voran Moselrieslinge und hat selbstverständlich 80er und 90er Grand Crus aus Bordeaux im Sortiment. “Ich mag es, die Gäste zu überraschen, beispielsweise mit seltenen Jahrgangschampagnern, die wir dann glasweise für 250-300 Euro anbieten.”

Schloss Fuschl, Weinkeller, Foto Foodhunter

Die Schatzkammer von Andreas Jechsmayr – 900 Positionen mit Konzentration auf österreichische Weine. Fotos Foodhunter

Keine Kompromisse auch in der Küche. Chefkoch Thomas M. Walkensteiner, der gerade sein viertes Kochbuch veröffentlich hat, liebt beste Ware. das beginnt bereits mit dem Olivenöl. Veronelli, eine Marke, die auch in der Foodhunter-Küche ihren festen Platz hat. “Je schärfer ein Olivenöl im Abgang ist, desto besser ist es.” Das feine Öl träufelt er über die isländische Jakobsmuschel, perfekter Einstieg in das leichte Abendmenü. Begleitet wird der Auftakt von einem Sauvignon Blanc Sekt von E & M Müller. Danach erfreut sich unser Gaumen an Aberseer Schafskäse mit Zupfsalat und zum Hauptgang einem knusprig gebratenem Fuschlsee Lachsforellenfilet. Leichte Kost, der auch das Dessert keine Schwere hinzufügt, denn Erdbeere und Rhabarber erfrischen die Sinne zum Finale.

Schloss Fuschl, Schloss Strasse 19, 5322 Hof bei Salzburg. www.schlossfuschlsalzburg.com

 

Eine “Perle” des Weinviertels: Grüner Veltliner Zeiseneck

Er gedeiht da, wo vor 17 Millionen Jahren ein Austernriff war, wo heute noch fossile Schalentiere gefunden werden: der Grüne Veltliner Zeiseneck vom Weingut R&A Pfaffl. Nicht umsonst gehört er der Kategorie Districtus Austriae Controllatus an, die ausschließlich den Premiumweinen des berühmten “Weinviertels” vorbehalten ist.

Autor Sabine Ruhland 

“Nicht nur, weil die Pfaffls jedes Jahr ausgezeichnete Weine machen, sondern vor allem, weil Roman Pfaffl und seine Familie seit Jahren beweisen, dass es im Weinviertel hervorragende Lagen gibt …” Mit diesen Worten kürte das Online-Magazin “Wine-Times” die Winzerfamilie 2008 zum Winzer des Jahres. So begegnen auch wir häufig einem Pfaffl-Wein, sei es im Interconti in Berchtesgarden oder neulich auf Schloss Fuschl. R&A Pfaffl ist zur Berühmtheit avanciert.

Dahinter stecken Roman und Heidi Pfaffl, die das Weingut 1978 von ihren Eltern übernommen haben aus einem dreiviertel Hektar Weingarten 80 Hektar gemacht haben. Die ganze Begeisterung der beiden steckt in den Weinen, allen voran dem Grünen Veltliner, der im “Weinviertel” zuhause ist. Ein spezieller Weingarten ist Zeiseneck. Das Gestein auf dem dieser Grüne Veltliner gedeiht sind fossile Austern, 17 Millionen Jahre alt. Damals war Stetten von tropischer Vegetation umgeben und das Korneuburger Becken Teil einer lang gestreckten Flussmündung, die in ein Meer führte. – Ideale Bedingungen für eine reiche Pflanzen- und Tierwelt und beste Voraussetzungen für die Entstehung des gigantischen Austernriffs mit einer Gesamtfläche von 300 m².

Heute ist die Lage zudem begünstigt durch den angrenzenden Wald und den großen Temperaturunterschieden zwischen Sonnenwärme und nächtlicher Waldeskühle. Kein Wunder, dass dieser Grüner Veltliner extrem aromatisch, vielschichtig und anders ist als herkömmliche Veltliner. Er gehört der Kategorie Districtus Austriae Controllatus an, die ausschließlich den Premiumweinen des Weinviertels vorbehalten ist.

Ganz klar – eine Perle für jeden Veltliner Liebhaber! Und das nicht nur zu Austern. Erhältlich u.a. bei Jaques Weindepot, Pfaffl Zeiseneck 2012, 9,50 Euro, www.jacques.de/weinsuche/?keywords=zeiseck

Pfaffl Zeiseneck, Foodhunter Weinviertel

Geboren auf fossilen Austern – der Grüne Veltliner Zeiseneck vom Weingut Pfaffl

 

FOODHUNTER-TIPP

2. August, Zistersdorf: “Tafeln mit Blick ins weite Land”

Umgeben von Weinbergen thront der Steinberg majestätisch vor den Toren der Stadt Zistersdorf. Von hier blickt man weit ins Land hinein bis hin zu den kleinen Karpaten. Genau auf dieser Anhöhe bereitet die Familie Windsteig regionale Köstlichkeiten für Sie zu. Hotel am Steinberg, 2225 Zistersdorf, Am Steinberg 1, ab 18.30 Uhr. 83 Euro pro Person. Mehr “Tafelfreuden” unter www.weinviertel.at

 Weinviertel Tourismus / Wurnig

Tafeln im Weinberg – die Feste im Weinviertel sind legendär und oft recht früh ausgebucht. Weinviertel Tourismus / Wurnig

Lesen Sie auch unsere Foodhunter-Reportage übers Weinviertel und entdecken Sie die besten Gastro-Tipps unter  www.foodhunter.de/2011/11/29/osterreich-weinviertel-tipps/

Weinviertel, Foto Foodhunter, Peter von Felbert

Der Wein und die Feste. Das weinviertel erwartet Sie. Fotos Peter von Felbert für Foodhunter

 

Rindchen’s Weinkontor. Zum dritten Mal “Fachhändler des Jahres – international”

Gerd Rindchen ist seit 36 Jahren im Geschäft und längst der Phase entsprungen, wo er selbst über Land reiste, stets auf der Suche nach ultimativen Weinen. Heute bewerben sich junge Winzer bei ihm, schicken ihm Weine zur Verkostung, erwarten sein fachmännisches Urteil. Nicht umsonst gehört Rindchen mit seinen rund 8 Weinkontors zum anerkannten Fachhandel. Wurde gar zum dritten Mal in Folge “Fachhändler des Jahres – international”. Wir haben dieses Juwel, das müssen wir zu unserer Schande gestehen, gar nicht gekannt. Nach unserem Premieren-Besuch können wir nur sagen: sensationelle Entdeckungen zu bestem Preis-Leistungsverhältnis. Wir sind ziemlich angetan. 

Autor Sabine Ruhland

“Große Namen haben mich nie interessiert”, sagt Gerd Rindchen, eigens vom hohen Norden nach München angereist um uns mittags um 12 Uhr mit einem fröhlichen Moin Moin zu begrüßen. “Aber junge Talente zu finden und auf ihrem Weg nach oben zu begleiten, das ist das Schöne an meinem Beruf.”

So wie Lukas Kesselring aus Ellerstadt, ja genau jenem Ellerstadt, das schon den berühmten Markus Schneider hervorgebracht hat. Oder das Weingut Klosterhof Schwedhelm aus der Pfalz mit dem jungen Stephan Schwedhelm an der Spitze. “Dieses Weingut liegt im Zellertal in der Nordpfalz, einer schlummernden Weinregion, die ein enormes Potenzial besitzt.” Zum Bestand des Klosterhofs zählen auch etliche Weinberge mit alten Reben und die faszinieren Stephan Schwedhelm, allen voran der nussig-blumige Morio-Muskat oder der satte, fruchtige Portugieser. Weine aus diesem Weingut gibt es bei Rindchen Weinkontor übrigens ab 5,95 Euro, der 2011 Portugieser trocken “Alte Reben” 7,80 Euro.

Rindchen Weinkontor, Foto Foodhunter (2)

Uns erfreut Gerd Rindchen mit einer Blindverkostung, die dann eine überraschende Enthüllung erfährt. 5 Weine unterschiedlichster Natur. Der erste kommt aus Neuseeland, “Old Coach Road”, ein Sauvignon Blanc mit Noten von Mango, Papaya und Stachelbeere. Eine schöne Überraschung, die 8,95 Euro kostet. Der zweite Wein stammt aus Slowenien, ein Land, das uns kulinarisch brennend interessiert und der Wein hat die Lust erneut geschürt: ein kraftvoller Sauvignon Blanc mit herrlichem Schmelz, “Ela Hill”. Alle Trauben für diesen Wein entstammen einer einzigen Lage. 7,80 Euro kostet diese Gaumenfreude, die wir uns häufiger gönnen werden.

Es folgte ein überaus schlanker Südafrikaner (dabei hatten wir Südafrika längst hinter uns gelassen, waren der Barriqueschwere, woher sie auch stammte, überdrüssig), der uns neuen Mut für machte: “The Berrio”, gemacht von einem Winzer, der weitaus mehr Flausen im Kopf hat als nur Wein, weshalb er sich auf 25.000 Flaschen konzentriert und die restliche Zeit anderweitig mit Angeln und BBQ verbringt. “Den besten Sauvignon Südafrikas hat er hervorgebracht”, sagt Gerd Rindchen. “Lässt ihn ein Jahr auf der Hefe liegen.” – Lust auf Südafrika? The Berrio kostet 12,80 Euro.

Nummer vier fand allgemein sehr großen Anklang, so aktuell, dass er bei Rindchen noch gar nicht auftaucht: “Beste Lagen – Felseneck”, ein Sauvignon Blanc. “Zwei deutsche Weine haben es auf dem diesjährigen Concours Mondial du Sauvignon in Bordeaux auf die Liste der Preisträger geschafft. Einer davon kommt von der Nahe. Genauer gesagt, aus Gutenberg. Das dort ansässige Weingut Genheimer-Kiltz durfte sich über eine Silbermedaille für seinen 2011er Sauvignon Blanc und Gold aus dem Felseneck freuen.” Der letzter der fünf Weißweine kam aus Frankreich und im Gegensatz zu den anderen Weinen war der Pouilly Fumé keine neue Offenbarung.

Gerd Rindchen genoss sichtlich die angeheizten Diskussionen. Das Thema Wein sei spannend und inspirierend, meint er. Weshalb seine Mitarbeiter auch jeden Wein unter 15 Euro öffnen, damit interessierte Kunden Neues kosten können. “Nicht umsonst bieten wir einen Service wie kein Zweiter und sind zum dritten Mal ausgezeichnet worden”, freut er sich.

Wir freuen uns auch – über eine neue Einkaufsadresse für ungewöhnliche Weine. www.rindchen.de

Rindchen Weinkontor, Foto Foodhunter (1)

Gerd Rindchen, ein im positivsten Sinne “Weinverrückter”

Rindchen Weinkontor, Foto Foodhunter (2)

 

 

Geheimtipp! Cerdon als perfekter Aperitif-Wein

Selbst erfahrene Sommeliers freuen sich wie kleine Kinder, wenn ihnen etwas Neues über den Weg läuft. So auch bei Justin Leone vom Trantris, der an einem sommerlichen Nachmittag zur Vernissage der neuen Tantris-Bilder von Martin Nink die Gäste mit einem “Cerdon” erfreute. Dank der Fruchtigkeit und des geringen Alkoholgehalts von 8 % vol.  ein idealer Aperitif-Wein.

Autor Sabine Ruhland

Doch Justin Leone hat dem ohnehin wunderbaren Getränk einen besonderen Kick gegeben. Einige Tropfen “Grapefruit Bitter” (The Bitter Truth) und ein Zweig frischer Basilikum. Diesen vorher kurz “anschlagen” (auf dem Glasrand oder dem Tisch), damit die Fasern aufbrechen und mehr Aroma frei wird.

Tantris, Foto Foodhunter

Foodhunter-Tipp: Den Cerdon können Sie in der Schranne, München Viktualienmarkt, am Tantris-Stand probieren (Glas 5 Euro).

GUT ZU WISSEN

  • Cerdon Wein ist ein halbtrockener Rosè hergestellt nach der méthode ancestral.
  • Charakteristisch sind seine feinen Luftbläschen, die den Eindruck eines prickelnden Perlweins vermitteln.
  • Sein Aroma ist äußerst fruchtig, erinnert an Kirsche, Erdbeere, Johannisbeere und Himbeere.
  • Bei der méthode ancestral wird der Gärungsprozess des Weines durch Kälte und Filtrierung verlangsamt. Der Wein hat daher noch einen Teil seines natürlichen Fruchtzuckers, wenn er 2 bis 3 Monate nach der Lese in Flaschen gefüllt wird. Er gärt also in der Flasche zu Ende.
  • Hierdurch unterscheidet sich der Cerdon vom Champagner und anderen Schaumweinen, zu deren Herstellung der bereits fertig gegorene Wein in Flaschen gefüllt wird und   durch künstliche Zugabe von Zucker (sog. Dosage) ein zweites Mal vergoren wird.
  • Der Cerdon stammt aus dem Weinanbaugebiet “Bugey” im Départment Ain im Südosten von Frankreich.
  • Das Gebiet erstreckt sich über 8 Gemeinden  von  ungefähr 300 ha
  • Charakteristisch sind steile Hänge mit niedrigen Rebstöcken. Die Basis für den Cerdon bieten die Trauben Gamay und Pinot und Poulsard.

FOTOKUNST IM TANTRIS

Tantris, Foto Foodhunter (1)

Fotograf Martin Nink aus München hat das Tantris unaufdringlich modernisiert. Die Fotowände fanden bei der Vernissage großen Anklang

 

Geniale Idee für Weinliebhaber – wineBANK

223 Weinfächer, verborgen in einem umgebauten, uralten Kellergewölbe aus dem 17. Jh., über eine Chip-Card nur den Mietern zugänglich. Geniale Idee, die sich Christian Rees da hat einfallen lassen. Weingenießer und -sammler können hier ihre Tropfen zu idealen Bedingungen lagern. Drei begehbare Keller gibt es und zahlreiche verschieden große, abschließbare Fächer. Wer seine Freunde zu einem Umtrunk „in den eigenen Weinkeller“ einladen will, kann also mit einer ganz besonderen Location aufwarten, der wineBANK.

Autor Sabine Ruhland 

“Es ist ein privater Weinkeller der Luxusklasse”, sagt Christian Rees vom Weingut Balthasar Ress und meint die WineBank. Dabei handelt es sich um ein für die Kunden jederzeit zugänglichen Weinkeller, der gleichzeitig geschütztes und wohl temperiertes Lager als auch ein gediegener Verkostungsraum ist. Hier kann jeder Kunde seine Weinschätze einlagern und dank einer persönlichen Chipkarte Tag und Nacht den kameraüberwachten Gewölbekeller betreten. Bewegungsmelder schalten dann das Licht ein und setzen die Anlage in Gang, die für dezente Hintergrundmusik sorgt.

Allein, oder mit Freunden und Geschäftspartnern kann der Weg des Winebankers dann zum eigenen Schließfach führen, oder er blickt durch die Gitter der anderen um zu sehen, welche in der Weinbank gut versicherten Schätze andere Weinbankkunden so eingelagert haben. Eine mit Gläsern, Öffnern, Kühlern und Mineralwasser voll ausgestattete Verkostungszone lädt zum Probieren ein. Auf Wunsch liefern Hattenheimer Gastronomen dazu auch Häppchen oder andere kulinarische Delikatessen. – Schließfächer in verschiedenen Größen können online angemietet werden!

WineBank, Rheinallee 7, 65347 Eltville-Hattenheim, www.winebank.de

wineBank

Braufactum. Die Edelbier-Macher

Bier kann derb, bitter, laut und schwer sein. Es kann aber auch fein, innovativ, sexy und edel sein. Braufactum macht so ein Bier, genauer eine Sammlung an Bieren. Handverlesen und jedes mit einem besonderen Geschmack. Das liegt am Malz, denn für die Biere kommen Karamellmalz, Röstmalz, Rauchmalz zum Einsatz oder gleich 4 Malze für das Clan, ein Scotch Ale.  

Autor Dirk Vangerow

24 Biere werden aus den USA importiert, acht eigene Biersorten lassen sie in Deutschland brauen. Sie, das sind Thorsten Schreiber und Marc Rauschmann von BraufactuM.

Das Bier fließt in ein edles Glas, einem Weinglas nicht unähnlich. So machten wir vor zwei Jahren erstmals Bekanntschaft mit BraufactuM. “Naja”, dachten wir, “wieder so ein Hersteller, der wahrscheinlich mehr durch Show als durch Inhalt glänzt.” Doch welche Überraschung angesichts dieser feinen Bierkultur. Wir fragten Braumeister Marc Rauschmann nach den Besonderheiten der Biere.

“Bei den hopfenbetonten Bieren der Kollektion werden seltene Hopfensorten kombiniert. Sie unterscheiden sich deutlich vom “herkömmlichen” Pils, sind milder und weniger bitter.  Für das Sorachi Ace wird  beispielsweise ausschließlich die gleichnamige Hopfensorte verwendet, die ihren Ursprung in Japan hat, mittlerweile aber auch auf einer Farm in Oregon angebaut wird. Das Progusta kombiniert die drei Sorten Magnum, Hallertauer Mittelfrüh und Citra und betont deren Charakteristik. Die Bitternote ist genau auf diese abgestimmt.” – Weitere genutzte Hopfen sind übrigens die amerikanischen Sorten “Cascade”, Hallertauer “Saphir”,  der East-Kent-Golding-Hopfen und der englische Aromahopfen der Sorte Fuggle.

Als wir uns durch alle Sorten durchprobiert hatten war dann auch klar, warum dieses Bier in besonderen Gläsern serviert werden sollte. Weil es so besonders ist. www.braufactum.de

Braufactum Geschenkset4

Wo bekommen Sie es? U.a. im FrischeParadies, Getränkemarkt Hoffmann, Berlin, Alsterhaus Hamburg, Rewe Homberg, Edeka-Scheck-in Frankfurt und Karlsruhe u.v.m. www.braufactum.de/die-verkaufsorte.html:_:56.html

Bruno Trapan. Weinrebell aus Istrien

Bruno Trapan ist ein Energiebündel, redet ohne Unterlass, hat seine Augen überall, fährt mal schnell vom einem 50 km entfernten Termin in seinen Weinkeller, um uns kurz zu treffen und dann wieder zurückzufahren. So unkonventionell der junge Winzer, so auch seine Weine. Begehrt, mehrfach ausgezeichnet, hochgelobt und doch polarisierend. Alles, was er tut, ist neu für Istrien.

Autor Dirk Vangerow

 

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Dass er mit Traditionen aufräumt, zeigt bereits sein Weingut, das wie ein Kubus aus der lieblichen Landschaft ragt. Auch im Inneren herrschen Beton, klare Formen und modernes Design. Schimmelreiche Weinkeller und romantische Weinproben bei Kerzenlicht sind nicht sein Ding. Bruno Trapan aus Sišan ist einer der innovativsten Winzer Istriens. Seit 2005 vermarktet er regionaltypische, authentische  Weine und arbeitet von Beginn an nach biodynamischen Grundsätzen. „Der Wein entsteht im Weinberg – der Rest geschieht eigentlich fast von selbst.“

Trapan Wein, Foto Foodhunter

Die Vinothek von Bruno Trapan. Er selbst ein charmantes Energiebündel mit großer Experimentierfreude

Um uns das näherzubringen, führt uns David, Brunos rechte Hand, in den Weinkeller und durchwandert mit uns den Werdegang des Malvazijas. Wir probieren zunächst die unfiltrierten Weine aus dem Edelstahltank. Ein halbes Jahr sind sie alt. Mild und weich am Gaumen der Wein aus Fass 16, markant der aus Fass 18. David schmunzelt. So ist das. Die Trauben entscheiden selbst, welchen Weg sie einschlagen. Es folgt eine Probe aus dem Fass. 1,5 Jahre Lagerung inzwischen. David lässt nach der ersten Probe das Fass rotieren (moderne Schienensysteme machen’s möglich) und wir kosteten erneut. Interessant für uns, wie sich Wein entwickelt. Am Ende kosten wir den fertigen Malvazija (Ponente) aus der Flasche und erleben die Harmonie der einzelnen Entwicklungsstufen. Die Steigerung und Ausdruck der Experimentierfreude: der Uroboros, ein Malvazija, der im Fass aus Akazienholz reift.

Trapan, Foto Foodhunter

Stahltank, Fass, Flasche. David “weist uns den Weg” der Trapan-Weine

Mittlerweile stehen 6 Hektar an Weingärten unter Produktion, wobei der Malvazija den größten Anteil hat. Erst kürzlich begann Bruno Trapan auch mit der zweiten für Istrien so typischen Sorte, dem roten Teran. Bei ihm Terra Mare, benannt nach Töchterchen Mare. Wir kosten. Ein guter Versuch, wenngleich der Wein noch seine Zeit braucht.

Shuluq 2007 hingegen hat als reiner Sarah seine Trink- und Genussreife erreicht und ist eine Bereicherung zum Boškarin-Rind, sei es als Tatar oder als Entrecôte.

Neu im Portfolio ist der Rubi Rosé, der bereits die Sommerterrassen der gesamten Küste erobert hat. Unsere Begeisterung galt allerdings mehr dem neuen Sekt, Ché Non Ché. Wunderbar fruchtig. Allerdings mit 15 Euro pro Flasche teuer. Bruno Trapan lächelt solche Kritik beiseite. Inzwischen ist er das „enfant terrible“ der istrischen Winzer, was ihn weit über die Grenzen populär und damit seine Weine anziehend macht. Der Verkauf läuft gut, inzwischen gibt es Trapan Weine auch in Deutschland.

Eine Überraschung für uns war auch der Süßwein, Dark Rose. Ein Dessertwein der anderen Art, mit einer herben Seite, die an einen trockenen Sherry erinnert und der Süße schwerer Trauben eines Ports. Selbst wer Süßweine in der Regel nicht schätzt, wird von diesem sicherlich begeistert sein. Istriens Weine sind im Kommen und Bruno Trapan läuft voran. www.trapan.hr

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Vranken Pommery eröffnet erste Diamant-Bar in München

Heute aufgebaut und Foodhunter hat gleich das erste Glas mit den Kieffers und den Rappenglücks gekostet. Die “Diamant-Bar” schmückt ab sofort bei schönem Wetter die Terrasse des Les Deux, das zur Sommersaison auch sein Restaurant nach draußen verlegt. Wer dann im feinen Schäfflerhof luncht oder diniert kann sich als Aperitif den neuen Luxus-Tropfen gönnen. Wie er schmeckt? – So wie er heißt. Einfach brillant, der Diamant.

Autor Dirk Vangerow

Er präsentiert sich mit zartem Bernsteinschimmer. Schäumt heiter und lebendig, bildet eine lang anhaltende Perlage. Der erste Eindruck ist intensiv, frisch und komplex zugleich, mit Nuancen von geschnittenem Gras und getrocknetem Farn. Vollfruchtige Aromen, wie Feigen und Backpflaumen, und großzügige Anklänge von warmem Brioche. Der Diamant ist ein Geheimtipp zum Aperitif, aber auch zu Fleischgerrichten und – wie sagt die Foodhunterin immer – zu Salat, zu Fisch, zu Dessert, für zwischendurch, mittags, nachmittags, abends … Wine Spectator gab dem Champagner in der geschliffenen Flakon-Flasche 92 Punkte. Bei Les Deux kostet das Glas 14 Euro. Auch Fabrice Kieffer ist begeistert. ”Filigraner Champagner mit subtiler Perlage, frischer Abgang, spritzig und doch harmonisch.”

Diamant-Bar, Foto Foodhunter

www.bottleworld.de/champagner/vranken/diamant-de-vranken-cuvee-brut-geschenkpackung.html

TIPP für Champagnerliebhaber: Diamant Bleu

Komposition ausschließlich aus 6 Grands Crus. Präsentiert sich in gold-leuchtendem Strohgelb, mit changierendem Bernstein- und Smaragdschimmer. Unzählige winzige Bläschen bilden einen zarten, lebendig prickelnden Schaum. Überraschend reichhaltig und vielschichtig, mit Aromen von getoastetem Brot, leicht gegrilltem Trockenobst, einem Hauch von Gewürzen und wilden Kräutern. Am Gaumen komplex und fein. Die warme Fruchtigkeit des Pinots gibt ihm die charakteristische Prägung, der Chardonnay ergänzt die Frische mit zarten Noten von Vanille, hellem Karamell und Marzipan. – Ein  Champagner für besondere Gelegenheiten.