Münchens Spitzenlokal. 181 im Olympiaturm

Sonnenuntergang über den Dächern Münchens. Blick auf Allianz-Arena, Alpenkette und Olympiapark. Schöner geht es kaum. Doch dann kommt Sternekoch Otto Koch und offeriert ein Menü, das fast noch von der Aussicht ablenkt. In 181 Metern Höhe im Münchner Olympiaturm serviert der Sternekoch seinen Gästen „abgefahrene“ Ideen. 

Autor Dirk Vangerow, Fotos Foodhunter

Der marinierte Thunfisch wird mit Eis aus grünem Apfel und Wasabi belegt. Was dem Thunfisch leider etwas von seiner Feinheit raubt, weil ihm das Eis gnadenlos die Schau stiehlt. Ein Froschschenkel-Ragout – löste hitzige Diskussionen am Tisch aus – versteckt sich unter kleinen porzellanen Kochmützen. Der Hummer verkleidet sich als Biene Maja und trägt Flügel aus sepiagefärbten Mini-Grissini. Der Steinbutt darf, wie es sein Name schon sagt, auf einem großen Isarkiesel, ruhen (Für uns die genialste Speise des Abends!) Es folgt eine “Dose Ravioli” – ist wie es heißt, allerdings aus Porzellan und gefüllt mit gehaltvoller Essenz, Trüffelpüree, Ravioli und schwarzen Trüffeln.

Das Wagyu bedarf keine weiteren Worte. Sensationell. Dazu ein Landei, das sich nach dem Anstechen flüssig über den Teller ergoss und  das Fleisch umspülte, was wir eigentlich nicht wollten. Das Dessert trägt den Namen Honeymoon und dahinter verbirgt sich riesiges Ei aus weißer Schokolade, über das der Ober warme Honigsoße gießt. Das Ei schmilzt und gibt darunter Eis, Himbeeren und ein Licht frei. Am Ende sind die Gäste immer hoch beglückt. 

www.restaurant181.com

181, Otto Koch, Fotos Foodhunter

181, Foto Foodhunter