Gardasee. Wunderbare Empfehlungen

Für die meisten Münchner ist der Gardasee die zweite Heimat, zumindest, wenn sie meiner Generation angehören und in den 80er Jahren vom kommenden Billigflieger-Boom noch nichts ahnten. Wer es sich leisten konnte, der fuhr damals über den Brenner. Inzwischen ist der halbe Globus mein Ziel, doch bis heute bekomme ich dieses unvergleichliche Glücksgefühl, wenn ich von Nago die Serpentinenstraße hinabfahre. Dieser See ist magisch geblieben.   

Autor Sabine Ruhland

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WELLNESS & RELAX GRANG HOTEL FASANO
Es ist eines der schönsten Anwesen am See. Das Grand Hotel Fasano, schließlich hatte das österreichische Kaiserhaus hier einst seinen Jagdsitz. Heute besitzt es alles, was wir uns unter Grandezza vorstellen. Marmor, Gold, Antikes, weich Gepolstertes und ein beeindruckendes Spa. Wer die opulente Eleganz mag, sollte hier nächtigen, alle anderen nutzen die Terrasse nebst Ausblick für Kaffee, Lunch oder Dinner. Verantwortlich für die Küche ist ein echter Einheimischer, Matteo Felter, aufgewachsen am See. Weshalb er die traditionelle Küche bevorzugt. Unser Tipp: Lunch im La Terrazza. Hausgemachte Pasta, Fleisch und Fisch vom Grill. Grand Hotel Fasano, Corso Zanardelli, 190, 25083 Gardone Riviera. www.ghf.it

Gardasee, Foto Sabine Ruhland

Gardasee, Foto Foodhunter

HOTEL SOGNO
Mit dem Auto nicht leicht zu finden, denn das Hotel besitzt die prädestinierte Lage in Porto San Felice. Nur ein kleiner Gehweg trennt Hotelgarten mit Pool und Gartenrestaurant vom See und einem hölzernen Steg. Die Zimmer sind modern, Blick zum See, das Haus eine schneeweiße Villa. Unvergesslich seit wir erstmals dort saßen: das Restaurant auf dem Steg, unten plätschert das Wasser. Weiße Schrime über uns, frische, leichte Küche. Ein Platz zum Verlieben! Hotel Ristorante Sogno Via Porto 41, 25010 San Felice d/Benaco. www.hotelsogno-gardasee.com

hotel sogno

VILLA ARCADIO
Einst war es ein Kloster, erbaut im 17. Jahrhundert, heute ein 4-Sterne Hotel & Resort außerhalb von Salò. Die Zufahrtsstraße führt auf den kleinen Hügel, vorbei an Wiesen, Kräutergärten und Olivenbäumen. Insgesamt rund 11 Hektar, die das Hotel wie ein sommergrünes Seidentuch umhüllen. Oben der Blick über die Bucht von Salò. Atemberaubend. Das Hotel spielt gekonnt mit seiner Historie, lässt die alten Mauern ungeputzt hervorblitzen, ebenso wie Freskenmalereien und ergänzt die architektonische Schönheit mit dezentem Mobiliar. Pool und Terrassen ein Dorado für Träumer, am Abend mit weichem Licht zart erhellt. Die Küche bedient sich der Gewächse aus dem Garten: frisch geerntet und in italienischen Gerichten verarbeitet. Jakobsmuscheln mit Kartoffelpüree und Gemüse, Artischockencremesuppe mit Krebsen, Lammravioli mit Minze oder Kaninchenrollbraten mit Basilikum. Villa Arcadio Hotel & Resort, Via Palazzina 2, 25087 Salò. www.hotelvillaarcadio.it

Villa Arcadio

HOTEL/RESTAURANT AGLI ANGELI
Schmale Gassen, holpriger Pflaster, windschiefe Häuser, mit Blumen umrankte Fassaden, eine winzige Piazza. Wer sich vom Fastfood-Restaurant am Eingang des Ortes nicht schrecken lässt, den erwartet dahinter schönstes Italien. Herzstück ist das Agli Angeli. Zu der für ihre hervorragenden Speisen bekannten Trattoria gehört ein ungewöhnliches Hotel, denn hinter schmiedeeiserner Tür wartet ein Innenhof voller Zauber: balinesische Schirmchen, üppiges Grün, Pool mit Daybed. Über drei Etagen verteilen sich die romantischen Zimmer und wer rechtzeitig reserviert bekommt vielleicht die Nummer 29 mit einer Terrasse. Ein Mega-Geheimtipp, also nicht weitersagen! Locanda Agli Angeli, Piazza Garibaldi, 2, 25083 Gardone Riviera. www.agliangeli.com

Gardasee, Agli Angeli, Foto Foodhunter

ANTICA LOCANDA MINCIO
1919 übernahm Urgroßvater Angelo Bertaiola das traditionsreiche Restaurant am Ufer des Mincio, das schon zu Zeiten der Tempelritter als solches in Erscheinung trat. Angelo war ein hervorragender Koch und ein wahrer Nudelkünstler – er brachte die ersten Tortellini ins Valeggio. Bis heute hat das Lokal den Ruf, die beste Pasta dieser Art weit und breit zu machen und die Gäste strömen aus allen Richtungen heran, um unter Bäumen am Fluss oder im reich verzierten Restaurant mit Gemälden von Federico Belloni zu speisen. Inzwischen hat sich Karte stetig erweitert. Frischer Gardasse-Fisch oder Forelle, einfach gegrillt, Aal in allen Variationen, Felchen, Perlhuhn oder Steak. 10 km von Peschiera entfernt. Antica Locanda, Via Buonarroti 12, 37067 Valeggio sul Mincio. Ganzjährig geöffnet, Fr-Di 12-15 und ab 19 Uhr. www.anticalocandamincio.it

Gardasee, Foto Foodhunter (1)

ISOLA DEL GARDA
Eine Insel, vor der wir seit jeher mit den Booten vor Anker gingen. Ein Betreten hätte uns gereizt, doch die frei laufende Hundemeute hielt uns davon ab. Dann endlich, vor genau 10 Jahren, hatten die Bewohner ein Einsehen und gaben die Insel zur Besichtigung frei. Uns holte damals die junge Gräfin Alberta Cavazza selbst mit einem kleinen Boot ab und brachte uns auf ihre Insel, die zugleich ihr zu Hause ist. Ihre Mutter, die Engländerin Charlotte Chetwynd Talbot, gab dem Anwesen den Feinschliff: Gemüsegärten und Zitronenbäume, Rosenbeete, Gewächshäuser, riesige Bäume. Doch die Führung gewährt auch einen Blick ins Innere.Ein unvergesslicher Ausflug. Special: Die Insel kann für besondere Events gemietet werden!!!!! Von welchem Hafen an welchem Tag ein Boot Sie abholt, finden Sie unter www.isoladelgarda.com

Foodhunter, Foto Fotolia

EINE LIEBE FÜRS LEBEN. RISTORANTE CASINÓ
Ich bereise den Gardasee seit über 25 Jahren und ein Lokal ist immer ein fester Bestandteil meiner Besuche. Das Ristorante Casinò von Alberto Forneller und seiner Frau Susy. Gespeist wird wie zu Zeiten Gabriele d’Annunzios auf der von steinernen Säulen flankierten Veranda und der Sonnenterrasse. Selbst im Inneren scheint die moderne Welt entrückt: dunkles Dielenparkett,  Blümchentapeten, dezentes Licht aus kleinen Tischlämpchen. Da verlieren selbst Regentage ihr graues Kleid. Doch die gibt es selten und deshalb schauen wir glückseelig aufs Wasser, beobachten die Badenen am kleinen Strand, genießen eisgekühlten Prosecco und eine Küche, die gehobenes Niveau anbietet ohne dabei allzu gezierte Variationen zu offerieren. Ristorante Casinò, Via Zanardelli 42 (gegenüber Vittoriale), 25083 Gardone. Di-So 12-14 und ab 19 Uhr. Montag geschlossen. www.ristorantecasino.com

Gardasee, Casino, Foto Foodhunter (1)

OSTERIA DI MEZZO
Ein versteckter Winkel von Salò. So finden wir zufällig das Di Mezzo. Typischer Familienbetrieb. Mutter Dory kocht, Vater Ginno serviert und Sohn Mauro geht zur Hand, wo er gerade gebraucht wird. Das grün gestrichene Gewölbe spendet Kühle und lässt zu, vor allem an heißen Tagen das Essen zu genießen – sofern man die italienische Speisekarte versteht (Dory spricht gut deutsch und übersetzt gerne) Spezialitäten sind Zuppa di Fagioli, Casoncelli alla bresciana oder Fagottino di filetto di pesce, fast alles nach alten Rezepten der Großmutter, frisch und nach traditioneller Art zubereitet. Käseliebhaber werden das Finale des Menüs herbeisehnen, denn das Di Mezzo offeriert die feinsten Käsesorten der Region. Osteria di Mezzo, Via di Mezzo 10, 25087 Salò. Ganzjährig und täglich (außer Dienstag) geöffnet. www.osteriadimezzo.it

VILLA GARDENIA
Die Villa Gardenia ist exakt das, was man unter einer typisch italienischen Pension versteht. Ein wenig zusammengewürfelt, im Laufe der Jahre mal hier und mal da renoviert. Mit einem verwunschenen Garten, einer überdachten Restaurantterrasse, die direkt ans Seeufer grenzt und Zimmern, die alle mit schönen Bädern und renovierten Biedermeier-Möbeln ausgestattet sind. Von den Fenstern und Balkonen aus hat man nach allen Seiten träumerische Ausblicke in intimstes Italien. Besonderer Tipp: Zimmer 208 und 211, denn die führen direkt zur Terrasse mit Blick auf den Monte Baldo. Die Bar ist ebenfalls ein Kleinod, direkt in die Mauern des ehemaligen Zitronengartenhauses gesetzt. Hotel Gardenia, Via Colletta, 53 25084 Villa di Gargnano. www.hotel-gardenia.it

Villa Gardenia

BOUTIQUEHOTEL VILLA SOSTAGA
Was thronend über dem See einst den Feltrinellis als sommerliche Residenz diente, offenbart sich heute als nobles Boutiquehotel. Die Villa Sostaga, knapp 8 Kilometer feinste Serpentinenstraße von Gargnano entfernt und von 40 Hektar Privatgrund umgeben, wurde gefühlvoll renoviert und zu einem Hotel/Restaurant umgebaut. Nur 19 Doppelzimmer, jedes individuell mit Stilmöbeln eingerichtet. Drei Zimmer besitzen eine eigene Terrasse, doch auch alle anderen gewähren – wie die Veranda, Panoramaterrasse und die Pool-Ebene – einen Blick, der süchtig macht. Das elegante Restaurant Villa Sostaga, das auch Nicht-Hotelgästen offen steht, serviert frische Gardasee-Küche und erstrahlt am Abend im Schein der Kerzen und Kronleuchter.  Hotel Villa Sostaga, Via Sostaga 19, 25084 Gargnano/Navazzo. www.hotel-gardasee-villasostaga.de

Villa Sosta

CAESIUS THERME & SPA
40.000 qm Luxus und das untern dem Aspekt der Öko-Nachhaltigkeit. Das 2006 eröffnete Hotel Caesius Therme & Spa hat sich zum Liebling der Prominenz und luxusverwöhnten Gäste gewandelt. 185 Zimmer, verteilt auf fünf Gebäude. Statt einer großen Gartenterrasse gibt es derer mehrere, damit die Gäste ihren persönlichen Lieblingsplatz für Lunch oder Dinner finden und die beiden großen Pools halten genügend Liegeflächen bereit. Das hoteleigene Thermalzentrum ist moderner Wellness-Tempel und das Ayurveda-Zentrum zählt zu den bestausgestatteten Italiens. Hotel Caesius Therme & Spa Resort, Via Peschiera 1, 37011 Bardolino. www.hotelcaesiusterme.com

Caesius Therme

AI CAPITANI
Die Teppiche sind antike Kostbarkeiten, die Kunst modern. Dielenböden verschmelzen mit den von Hand gefertigten Betontreppen, original Fresken aus dem 15. Jh. adeln einige Zimmer. Designlampen, große Betten mit Ledereinfassungen (in den Suiten Krokoleder), Bäder mit Bisazza-Mosaiksteinen und computergesteuerte Multimedia-Systeme. Jedes der 15 Zimmer ist einem Komponisten gewidmet und zum Gästeempfang spielt dezent die Musik desselbigen. Der Blick aus dem Fenster führt zur Altstadt von Peschiera oder zum See. Eine der Dachsuiten offeriert ein Turmzimmer mit Panoramablick. So viel Luxus ruft nach speziellem Service: So bietet das Ai Capitani eine Beauty-Farm, persönliche Transfers per Hubschrauber, Privatjet oder Limousine, Fahrten mit der hoteleigenen 11 Meter langen Motorjacht „Falstaff“ oder einen Ausritt mit den hauseigenen Pferden entlang des Flusses Mincio. Dieser Luxus hat natürlich seinen Preis. 5-Sterne-Hotel Ai Capitani, Via Castelletto 2/4, 37019 Peschiera. 

Gardasee

RESTAURANT/HOTEL PACE
Das Hotel beherbergte in den 30er Jahren namhafte Literaten wie James Joyce. Seit 25 Jahren führt die Familie Barelli das Haus in Sirmione und gönnte ihm eine vollständige Restaurierung. Holzbalken, Cotto-Böden, Ziegelmauern, Antiquitäten und Marmortreppen blieben erhalten und wurden um modernen Komfort ergänzt. Clou ist nicht nur der verwunschene Garten und der große Sonnensteg zum See, sondern auch der Internet Point im Türmchen mit Aussicht auf die Dächer der Stadt. Die Küche ist frisch und raffiniert, offeriert marinierte Fische vom See oder gedünsteter Spargel wie in die Italiener lieben, mit Käse und schwarzem Trüffel. Ein kleines Versteck im überlaufenen Sirmione. Hotel/Restaurant Pace, Piazza Porto Valentino 5, 25019 Sirmione. Panoramazimmer buchen! www.pacesirmione.it

BELLEVUE SAN LORENZO
Das Hotel liegt auf der Ostseite des Sees, die Abendsonne huldigt seiner Schönheit. Versteckt hinter Mauern und einem schmiedeeisernen Tor, offenbart es dahinter eine Villa aus dem 19. Jahrhundert und ein Anwesen, das Gäste fast schon trunken macht vor Freude. Pool mit Holzdeck, Park, Terrassen, Zypressen, im Inneren Italien pur: viel Marmor, viel Antikes, viel Weiß. Dazu moderne Designerzimmer im Anbau mit bodentiefen Fenstern und ein kleines Spa, direkt in den Fels gebaut. – Die Erfüllung schönster Gardaseeträume! Hotel Bellevue San Lorenzo, 37018 Malcesine, www.bellevue-sanlorenzo.it   

San Lorenzo, Foto Sabine Ruhland

HOTEL DU LAC
Es würde nicht verwundern, käme die junge Sophia Loren um die Ecke, denn den Touch der 60er Jahre kann das 3-Sterne-Hotel nicht ganz von sich weisen. Verwunschen in einer engen Gasse von Villa di Gargnano, ist ein schmales „Treppchen auf und Treppchen ab Hotel“, eingerichtet mit original Antiquitäten, wenngleich nicht immer alles harmonisch zueinander passt. Dafür hat es ein Atrium, dessen Treppe auf eine Dachterrasse führt, die echtes Urlaubsgefühl beschert. Was an Modernität und Eleganz fehlt, machen Aussicht, Charme und das Zeitreisegefühl wieder wett. Hotel du Lac, Via Colletta, 21, 25084 Villa di Gargnano.
www.hotel-dulac.it

Hotel du lac

CÀ DEI FRATI
Das traditionsreiche Weingut Cà dei Frati, das bis vor wenigen Jahren noch über einen holprigen Weg zwischen Weinreben hindurch zu erreichen war, ist nun umgeben von einer Neubausiedlung und der Weg dorthin alles andere als beschaulich. Egal, der Einkauf lohnt und so führt uns der Weg immer wieder hierher. Im großen Probierraum genießen die Gäste am schweren Holztisch die feinen Tropfen des Weinguts. Der klassische Lugana, der duftig-zarte Rosé, der im Eichenfass ausgebaute Brolettino, der aus drei Rebsorten gekelterte Pratto oder die Cuvée die Frati aus klassischen Lugana-Trauben. Azienda Agricola Cà die Frati, Via Frati, 22, 25019 Lugana di Sirmione. Mo-Sa 8.30-12.30 und 14.30 bis 18.30 Uhr. www.cadeifrati.it

Ca dei Frati, Foto Foodhunter

WEINBAR UND RESTAURANT ALLA LEPRE
Es ist eines der besten Restaurants der Stadt und das seit 15 Jahren. So viel Konstanz in der Qualität ohne dabei in Eintönigkeit zu versinken, ist lobenswert. Das Alla Lepra schon und bereits die Inneneinrichtung zeugt von der Experimentierfreude und Modernität, die hier vorherrscht: silberfarbene Barockstühle im alten Gewölbe der Weinbar stellen einen schönen Kontrast dar. In derartigem Ambiente munden Wein, frische Austern oder andere kleine, feine Speisen besonders gut. Von der Weinbar geht es nahtlos über ins Restaurant, das aus mehreren Zimmern besteht. Die Karte ist klein, bietet aber viel Abwechslung: Thunfischtartar mit Soja, pikanter Spargel mit Käse, Risotto in einer knusprigen Umhüllung, gefüllt mit Scampi und Zitrone, handgemachte Spagetti mit scharfen Tomaten und Hartkäse-Ricotta, Tagesfisch-Filet und Lammkarree mit Kräuterkruste. Restaurant Alla Lepra, Via Bagatta 33, Desenzano.

OSTERIA ALLA ROSA
Es ist nicht zu sagen, ob es am schönsten ist, an der Bar zwischen Einheimischen einen Espresso zu trinken, unter dem Laubdach im Garten einen gegrillten Fisch zu verspeisen oder am Abend einen Campari zu schlürfen und sich an Stuzzichini zu laben, den herrlichen kleinen Appetithappen. Für was Sie sich auch entscheiden, eines darf auf keinen Fall in der Osteria alla Rosa vergessen werden – eine Kostprobe des Olivetto, eines Grappas auf Olivenbasis. Der Ursprung dieser glücklichen Verbindung von milder Olive und Grappa ist nicht bekannt, aber schon seit langer Zeit Tradition im Alto Garda. Marco Pallua, Besitzer der Osteria, hat die alte Tradition wieder aufleben lassen und offeriert ein Destillat mit einzigartiger Bernsteinfarbe, einem intensiven Duft und weichem Geschmack, auf Weinmessen bereits mehrfach ausgezeichnet. Am besten schmeckt er, wenn er eine Temperatur von 12-14 Grad hat oder heiß serviert mit einer Zitronenschale. Osteria alla Rosa, Pizzetta Boccara 5, Malcesine. Ganzjährig und ganztägig (9-2 Uhr) geöffnet. www.osteriaallarosa.it

CAFFE PORTO VECCHIO
Das malerische Malcesine ist ein touristischer Anziehungspunkt, doch selbst hier gibt es Fleckchen, die nicht jeder auf Anhieb findet oder kennt. Dazu gehört der alte Hafen, inzwischen mehr eine idyllische kleine Bucht und Heimat zweier guter Restaurants: dem Pace und dem Caffee Porto Vecchio. Sie liegen nebeneinander und einen kulinarischen Fehler kann man in keinem der beiden machen. So zaubert das Caffe Porto Vecchio, das innen sage und schreibe ein winziges Tischchen hat, herrliche Pasta mit Schwertfisch, Rucola und Tomaten für 9 Euro, Forellentartar mit Zucchini und Zitronensauce für 8,50 Euro oder Fischspieße vom Grill für 12 Euro auf die Teller, während sich die Gäste, schon fast trunken vor Glück, gar nicht satt sehen können an dem Mini-Idyll. Caffe Porto Vecchio, Piazza Magenta 8, 37018 Malcesine. Täglich 12-14.30 Uhr und 18-22 Uhr. Ab 22 Uhr Barbetrieb

Foto Foodhunter, Gardasee

LA LOGGIA RAMBALDI
Eine lange Geschichte hat sie hinter sich, die Loggia Rambaldi, die Ende des 16. Jahrhunderts als Herrenhaus für den Grafen Girolamo Rambaldi gebaut wurde. Heute beherbergt dieses architektonische Juwel eine Kunstausstellung und das Restaurant Loggia Rambaldi. Wie immer bei baulichen Meisterwerken beeindruckt vor allem das Innere: Säulen, ein steinerner Kamin und lange Tafeln für herrschaftliche Fressorgien. Die lassen sich hier trefflich feiern, denn trotz touristischer Lage, kocht man im Rambaldi mit viel Qualitätsbewusstsein und offeriert seinen Gästen neben den obligatorischen Pizzen – die, so der Chef, aufgrund der Lage einfach sein müssen – herrliche Fisch- und Pastagerichte und auch Salatliebhaber finden hier mehr als den „insalasta mista“. Dazu eine Weinauswahl, die vom guten Landweine über ausgezeichnete Magnums bis hin zu Champagner wie den Cristal Rosé Magnum von 1996 reicht. La Loggia Rambaldi, Piazza Principe Amedeo 7, Bardolino. Dienstag geschlossen. www.laloggiarambaldi.it

Loggia Rambaldi

VILLA FIORDALISO
Als wir sie in unseren Jugendtagen erstmals betraten, waren wir atmelos. Es war die Zeit, in der am Gardasee wenig Aufregendes geboten war – diese Villa war das Nonplusultra. Das ist sie bis heute irgendwie geblieben. Mit leichter Arroganz, aber das darf sie sich leisten. Zumindest in Sachen Küche, denn die Zimmer sind klein, bieder und hellhörig. Dennoch ist es der Ort am See, an dem die meisten Hochzeiten gefeiert, die meisten Romantik-Wochenenden gebucht werden. Gespeist wird in verschiedenen Räumen im ersten Stock oder am Ufer des Sees unter weißen Zeltdächern. Die Speisen verwöhnen empfindlichste Gaumen und so zergeht der 30 Monate gereifte Culatello di Zibello, gekrönt von Quittensenf, auf der Zunge, irritieren Kompositionen wie Schweinefuß und Austern die Sinne, gehen Maccheroni  auch mal eine Ehe mit geräuchertem Aal ein. Wer das ganze Feuerwerk an Speisenzauberei erleben will, sollte das 7-gängige Degustationsmenü wählen, das jede Woche neu erstellt wird. Villa Fiordaliso, Corso Zanardelli 132, Gardone Riviera. www.villafiordaliso.it

Foto Foodhunter

VILLA DEI ROCCOLI
Das einstige Privathaus ist heute eon beliebtes Ausflugsziel, denn Pasquale und Astrid haben es in ein familienfreundliches Lokal umgewandelt. Im großen Raum mit den Schiebetüren, die sich alle öffnen lassen, speisen die Gäste farbenfroh und unter funkelnden Lüstern, während draußen ein kleiner Pool mit Bar, Wiesen und gemütliche Holzbänke warten. Das Roccoli ist derzeit ein Tipp, den fast nur Italiener kennen, was sich sicher bald ändern wird. Die Küche ist gut und bodenständig, Brot, Nudeln oder Kekse werden noch selbst gemacht und die Preise sind moderat. Villa dei Roccoli, Via Sanico, 11, Toscolano Maderno.  

Villa dei Roccoli

VILLE MONTEFIORI
Gardone Riviera zieht sich nicht nur entlang der Seestraße, sondern bietet hoch oben in den Hügeln ein Paradies an verschlungenen Sträßchen und beeindruckenden Villen: Gardone Sopra. Mancher Seufzer mag fallen angesichts der Pracht und wer den Wunsch hegt, gleichermaßen nächtigen zu wollen, der bekommt ihn erfüllt. Versteckt hinter hohen Mauern wartet das Hotel-Ville Montefiori, bestehend aus drei Jugendstilvillen, einem Turm aus dem 15. Jh. und umgeben von einem Park voller Üppigkeit, großzügig bestückt mit schneeweißen Skulpturen, die an römische Götter erinnern. Balustraden, Panoramaterrassen, verschiedene Ebenen mit zwei Pools, geschmiedete Stühlchen und steinerne Bänke hinter hohen Palmen. Im Inneren ein Meer aus Teppichen und Stuck, weißen Pianos, samtigen Bettüberwürfen und einem Interieur im venezianischen Stil. Als wäre die Zeit ein stehen geblieben. Hotel-Ville Montefiori, 25083 Gardone Riviera. www.hotelvillemontefiori.it

TRATTORIA LA VAL
Der Weg ins Valle dei Mulini, ins Tal der Mühlen, macht Laune: eine kleine Straße, vorbei an Bauernhöfen, Wäldern und Wiesen. Ziemlich am Ende winkt bereits die Laube auf dem kleinen Hügel und macht einladend klar, dass hier eine Rast sein sollte. Der Familienbetrieb Trattoria la Val von Hilde und Roberto Berti ist kein unbeschriebenes Blatt – mancher Feinschmeckerkritiker hat schon den Weg ins Tal gefunden und die Frische der Speisen gelobt. Die Qualität in Verbindung mit dem fast unwirklichen Preis-Leistungsverhältnis setzt dem Genuss die Sahnehaube auf. Als Vorspeise Polenta mit Hechtsoße und Sardinen (3,50 Euro) oder Blätterteigkörbchen gefüllt mit Steinpilzen und Taleggio (3,50 Euro) und danach hausgemachte Ravioli mit Lachs (5,40 Euro) oder frischer Gardasse-Fisch vom Grill (6,20-7,80 Euro). Und auch wenn der Magen gut gefüllt ist, sollte weder das Schokoladen-Trüffeleis noch der Kuchen nach Großmutterart verschmäht werden. Dafür verzichten wir gerne am nächsten Tag aufs Frühstück…Trattoria la Val, Loc. Valle die Mulini, 37010 Costermano. März-Oktober ganztägig geöffnet, Dienstag ab 18.30 Uhr.

RESORT & SPA LEFAY
In Sopra, sechs km oberhalb von Gargnano, steht das Resort & Spa Lefay sul Garda. Perfekt für jene, die statt traditioneller Gemäuer Großzügigkeit und modernen Luxus erwarten. Über 3000 qm sind dem Herzstück gewidmet, einem Spa mit Swimmingpools, Energiepfaden, Salz- und Steingrotten. Meditativ und naturbelassen. Die Küche entsprechend. „Ich koche vital, also saisonal, leicht, mediterran“, sagt Chefkoch Maurizio Bufi. Wer will, darf Kalorien zählen: Kalbfleisch-Carpaccio mit Selleriesaft (295 kcal), gedämpfter Gardaseefisch mit sautierten Zucchini (190 kcal), Erdbeersalat mit Minze (35 kcal) oder im Restaurant La Grande Limonaia à la Carte schlemmen und den Lefay-Wein„pervoi“ kosten, der 18 Monate im Barrique lagerte. Dazu Jakobsmuscheln mit flüssigem Kopfsalat, Carpaccio vom Adlerfisch oder gefüllte Lammgerichte mit wild wachsenden Kräutern. Benissimo! www.lefayresorts.com

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TRATTORIA AGLI OLIVI
Ländliche Beschaulichkeit und einfache Weinlaube, das war einmal. Heute ist der Gast zunächst irritiert, beim Anblick des recht eindrucksvoll geratenen Wintergartens, den die winzige Bergstraße in der letzten Kurve freigibt. Wackelige Tische, so wie einst, sind nicht mehr. Gediegen-elegant geht es zu. An Sommertagen wird die Fensterfront weit aufgeklappt, doch der schönste Platz ist auf der kleinen Terrasse unter den Bäumen. Die Aussicht allerdings ist überall unverändert schön – der Gardasee spitzelt hinter Baumwipfeln hervor, um dann im milchigen Schleier des frühen Abends zu versinken. Die Küche am Berg ist so italienisch wie man es sich wünscht, die Gerichte schmecken schon aufgrund der Frische ihrer Zutaten, fast alles kommt aus der Region, allem voran das Olivenöl, das der Trattoria ja auch seinen Namen schenkt. Trattoria agli Olivi, Via Valmagra 7, 37010 Torri del Benaco. Täglich 12-14 und 19-22 Uhr, Montag geschlossen.

RELAIS CORTE CAVALLI
Das Anwesen aus dem 16. Jahrhundert war einst Wohnhaus der Cavallis. Heute gehört es einer Familie aus Verona, die es renoviert und 2007 als Hotel eröffnet hat. Nur 20 Zimmer, dafür umso mehr Freiraum, denn allein der Innenhof, der gerne für Konzerte und Modeschauen genutzt wird, ist 950 qm groß und mit modernen Loungemöbeln bestückt. Ansonsten gehört zum Anwesen alles, was das Auge erblickt: 420.000 qm Weinberge und Moränenhügel, Felder und Wiesen, 2.500 qm englischer Park. Dazu ein Pool von stattlichen 16 x 9 Metern. Die Zimmer, die als Clou „Paarduschen“ besitzen, sind charmant, wenngleich man auf die ein oder andere Dekoblume durchaus hätte verzichten können. Die Suite ist zudem mit einem Weinkühlschrank ausgestattet, in dem feinste Tropfen und Champagner lagern. Zum Hotel gehört ein Gourmet-Restaurant mit eigener Restaurantterrasse: Forellencapaccio, Ravioli mit Entenfüllung, Rinderbäckchen in Barolo, Bigoli alla carbonara vom Zackenbarsch – Raffinesse, Frische und Qualität, die sich schnell unter Feinschmeckern herumgesprochen hat. Relais Corte Cavalli, Strada Peschiera, 73/2, 46040 Ponti sul Mincio. www.cortecavalli.it

corte cavalli

TRATTORIA AGLI OLIVI
Ländliche Beschaulichkeit und einfache Weinlaube, das war einmal. Heute ist der Gast zunächst irritiert, beim Anblick des recht eindrucksvoll geratenen Wintergartens, den die winzige Bergstraße in der letzten Kurve freigibt. Wackelige Tische, so wie einst, sind nicht mehr. Gediegen-elegant geht es zu. An Sommertagen wird die Fensterfront weit aufgeklappt, doch der schönste Platz ist auf der kleinen Terrasse unter den Bäumen. Die Aussicht allerdings ist überall unverändert schön – der Gardasee spitzelt hinter Baumwipfeln hervor, um dann im milchigen Schleier des frühen Abends zu versinken. Die Küche am Berg ist so italienisch wie man es sich wünscht, die Gerichte schmecken schon aufgrund der Frische ihrer Zutaten, fast alles kommt aus der Region, allem voran das Olivenöl, das der Trattoria ja auch seinen Namen schenkt. Trattoria agli Olivi, Via Valmagra 7, 37010 Torri del Benaco. Täglich 12-14 und 19-22 Uhr, Montag geschlossen.

UND NOCH EIN PAAR FOODHUNTER TIPPS

  • Feinkostladen „Caseificio Artigianale Bignotti“ in Gargnano: lokale Käseproduktion, besondere Fleisch- und Wurstwaren, eigene Antipasti-Kreationen. www.bignotti-gargnano.it
  • Zum Familienbetrieb gehört auch das Hotel Mariano in Rufweite des Lefay Resorts. Geheimtipp! www.hotelmariano.it
  • Ristorante „Corte Grillo“. Ein Ausflug in 600 m Seehöhe. Panoramaterrasse mit wenigen Tischen und Gerichten wie “Sapori  e profumi di Lago“. Romantisch und persönlich. Via Panoramica, 6, 25080 Tignale
  •  „Pasticcerie Vassalli“ in Salò  Via San Carlo 86. Eine Augenweide in süß: Schokoladeplastiken, Tortenkreationen, Pralinen. www.pasticceria-vassalli.it
  • Zwei Gärtnereien direkt an der Durchgangsstraße in Maderno offerieren Zitronen- Orangen- und Kumquat-Bäumchen in stattlicher Größe und zu bescheidenen Preisen – ein ideales Mitbringsel!
  • Märkte: donnerstags in Toscolano-Maderno, freitags in Manerba, samstags in Salò
  • Osteria Del Boccondivino, Via Cavour 71, Toscolano; italienische Küche, hausgemachte Gnocchi, Hunde willkommen. Kleiner, charmanter Hinterhof
  • L’Osteria Gatto d’Oro, Via Bianchi Fratelli, 41,  Toscolano, das “Wohnzimmer” der Chefin. Ein bisschen überfüllt, aber total charmant und wunderbare Küche alla mamma

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Cupcakes. Münchens süßeste Verführung

Iris Wagner und Sheloian Tanedo lebten lange Jahre in Australien und haben die dortige Leidenschaft für die süßen Verführer mit nach München gebracht. „Wir machen Cupcakes“ heißt ihr winziger Laden.  Gefertigt wird im Hinterzimmer.

Von Sissi Wolf, Fotos Foodhunter

Die Rezeptur haben sie europäisiert, nicht so süß, dafür leichter, locker und saftig.  „Die besten Cupcakes weit und breit“, schwärmen Insider, weshalb die beiden schon bis zur Fashion Week nach Berlin geliefert haben. Wir können uns der Euphorie nur anschließen und empfehlen zur kalten Jahreszeit Cupcakes im Bratapfel-Style mit Apfelscheiben. Oder die mit Lebkuchen und crunchy Kugeln. Oder die kleinen Baby Cakes. Oder die Cake Pops. Die mit Erdbeere und natürlich das Vanille Wölkchen…. Ab 2,50 das Stück. Gerne fertigen Iris und Sheloian individuelle Cupcakes für jeden Anlass.

www.wirmachencupcakes.de

Cupcakes Foto Foodhunter

Winziger Laden, nostalgisches Interieur und innovative Cupcakes. Fotos Foodhunter

Istanbul Hot-Spot: Club 29

Das Ehepaar Fadıllıoğl ist eines der glamourösesten Paare Istanbuls. Wir treffen sie in ihrem Club  „29“. Blick über die Stadt, prunkvolles Design. Restaurant, Bar, Treffpunkt der VIPs. Wandelbar. Oft am Mittag anders eingerichtet als am Abend. Irgendwie atemberaubend. Wie die beiden selbst. Metin ist Vollblut-Gastronom, Ehefrau Zeynep Designerin und Innenarchitektin.

Autor Dirk Vangerow, Fotos Sabine Ruhland

Essen ist ein wichtiger Teil der Kommunikation“, sagt Metin. Weshalb die Küche der Fadıllıoğls immer klare Richtlinien verfolgt: die richtigen Produkte zur richtigen Zeit und – der Koch muss ein Türke sein. Im Club 29 ist es Mert Seran., der einerseits  türkische Klassiker kocht (unverändert Bestandteil der Karte), aber auch ‚europäisierte Küche’. Die Vorspeise Thunfisch-Tartar auf Avocado, darüber Fischflakes, das Ganze serviert in einem Ei. Parallel Cevice. Wir hätten drei dieser Teller vertilgen können!

Damit die Türken langsam in Sachen Wein aufholen , hat Metin Fadıllıoğl einen französischen Sommelier dazu geholt. Stephane Vattepain spricht englisch und türkisch so fließend wie seine Muttersprache und vermittelt Weinkompetenz mit außerordentlich viel Charme. Seine Weinzusammenstellung für den Club 29 war dem Wine Spectator den „Award of Excellence 2011“ wert.  Zur Vorspeise reicht er uns einen „Narince 900“, ein Weingut, das er schätzt, weshalb er zur Jakobsmuschel mit Gänseleber auf Morcheln und Spinat einen „Prestige Narince 2010“ kredenzt. Das Hauptgericht so gut wie seine „Vorgänger“: Lammkotelett mit Minze-Kräuterkruste auf Kartoffelpüree. Eine makellose Performance, die uns motiviert, irgendwann an einem warmen Tag im Sommer oder Herbst erneut zu kommen. Dann am Abend und mit all dem damit verbundenen Glamour, für den Location, Inhaber und Küche berühmt sind. www.group-29.com

Istanbul, Foto foodhunter

 

 

Istanbul. Designhotels und Tipps einer Insiderin

Istanbul ist eine „angesagte Location“. Also machten wir uns auf, diese Stadt zumindest zu berühren, denn was sich im Grenzgebiet Asien und Europa, zwischen Tradition und westlichen Verlockungen abspielt, ist an Vielfalt kaum zu übertreffen. Eines steht fest: Istanbul ist keine Stadt für einen kurzen Wochenend-Trip. Hier einige Adressen und Hotels, die Sie nicht übersehen sollten.

Autor Sabine Ruhland

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Four Seasons Hotel Istanbul at the Bosphorus

Ein Palast aus dem 19. Jahrhundert direkt am Bosporus. Es gibt Gäste, die das Glück hatten, abends bei einem Glas Champagner auf der Terrasse einen Schwarm Delfine vorbeiziehen zu sehen. „Ein magischer Moment.“ Doch auch sonst ist dieses Hotel eine Oase in der Mega-City Istanbul. Sehr elegant, mit einer gigantischen Terrasse. Die Küche ist eine perfekte Mischung aus türkischer und italienischer Küche. Mag sein, dass dies am sympathischen Hoteldirektor Leonardo Baiocchi liegt, Italiener durch und durch.  www.1.fourseasons.com/de/bosphorus

Four seasons Bosporus

 

Four Seasons Sultanahmet

Einst war es ein Gefängnis, vergitterte Fenster im Erdgeschoss lassen noch einen Hauch davon erahnen. Ansonsten ist dieses Haus einfach nur wunderbar und kein Gast wird sich dem Charme entziehen können, der mit dem Entree beginnt und eigentlich nicht endet. Fein abgestimmt die Einrichtung, Spitzbögen und weite Räume, Innenhof, Terrassen und ein Wintergarten, den bei unserem Februar-Besuch ein Kaminfeuer erhellte. Die Zimmer bieten alle Annehmlichkeiten, Holzjalousien und Mosaikfliesen in den Bädern sorgen für orientalisches Flair. www.1.fourseasons.com/de/istanbul/

Four Seasons, Foto Foodhunter8

 

The Sofa Designhotel

Nisantasi ist das „Soho“ Istanbuls. Quirlig, kosmopolitisch, trendy. Ein Viertel, das uns sofort gefällt. Ob alteingesessene Restaurants oder moderne Bars, kleine Kramerläden oder Luxuslabels – hier ist alles vertreten. Mittendrin, extrem exponierte Lage, das Sofa Hotel. Wie alle Designhotels behält sich auch das Sofa eine unterkühlte Atmosphäre vor. Die Rezeption liegt im ersten Stock – nur über einen Fahrstuhl erreichbar, der junge Concierge bleibt bei der Ankunft der Gäste entspannt sitzen, die Zimmer so modern, dass wir uns über die speziellen Seifen richtig freuen. „The Hippest Hotel in the Hippest District“, sagt es über sich selbst. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Lage allerdings ist schlichtweg genial. www.thesofahotel.com

The sofa, Foto Foodhunter

 

W Hotel

Nicht weit vom Bosporus entfernt, liegt das W Istanbul, mitten im Zentrum der restaurierten Akaretler-Reihenhäuser, umgeben von Design- und Kunstgalerien sowie noblen Boutiquen. Die Gegend ist elegant, schick, ein Fischmarkt (dessen Beton-Architektur uns allerdings gruselte)  ist ebenso zu Fuß erreichbar wie kleine Gassen mit authentischen Teehäusern. Das Entree des Hotels lässt erblinden, vor allem wenn draußen die Sonnen scheint. Es ist stockfinster, viel Lila, Schwarz, gedämpftes Licht. Erinnert uns an das Royalton Hotel in New York. Hier trifft sich der junge Jetset, Design. Kunst, Geld. Sehr schick. A place to be, wie es so schön heißt. Weshalb auch die Zimmer die entsprechenden Namen tragen: Fabulous, Wonderful, Mega oder Spectacular. www.wistanbul.com.tr

W Hotel Istanbul

 

Sumahan on the Water

Ein einzigartiges Haus, keine Frage, Hier haben Architekten mit gekonnter Hand Historie in ein modernes Schmuckstück verwandelt. Es liegt auf der asiatischen Seite, im Viertel Çengelköy direkt am Bosporus mit spektakulärem Blick. Authentisch die Nachbarschaft: viele Fischerhäuser, die derzeit renoviert werden und authentische Lokale. www.sumahan.com

Bildschirmfoto 2013-02-20 um 10.27.09

 

 

The House Hotel Nisantasi 

Im In-Viertel von Istanbul, ein Boarding-House mit sehr elegantem Flair. www.thehousehotel.com

House Hotel

 

Lush Hotel

Es gehört zu den „trendiesten“ Hotels der Türkei, die Zimmer gefallen durch modern turkish style und der Rest ist ein kunterbunter Innenhof! Very nice! www.lushhotel.com

Lush Hotel

Ottoman Imperial Boutiquehotel

In der Altstadt Istanbuls, direkt neben der Hagia Sophia und in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie dem großen Bazar, der Blauen Moschee und dem Topkapi-Palast. Wenig Zimmer und für viele der Inbegriff an Luxus und Exklusivität. Für höchst gediegene Aufenthalte. www.ottomanhotelimperial.com

Ottoman Imperial Istanbul

 

Cemre ist Food-Redakteurin der VOGUE Istanbul. Seit drei Jahren ist das Magazin in der Boom-Town etabliert. Wir lernten die hübsche wie sympathische Kosmopolitin bei einem Event in Istanbul kennen und uns hat sie ihre persönlichen Lieblingsadressen verraten:

Foto Foodhunter

  • Munferit (Restaurant/Bar in Galata) – to see and be seen, exciting food, great cocktails
  • Lokanta Maya (in Karakoy) – especially nice if you go with a couple of friends to talk and enjoy great food
  • Molka (in Yenikoy) – up the Bosphorous, nice stop for a morning coffee and breakfast
  • Delicatessen (in Nisantası) – upbeat, NY-style restaurant with good food and atmosphere
  • Kantin (in Nisantası) – open only at lunch but very good contemporary local food
  • Datlı Maya (in Cihangir ) – brick oven goods
  • Zubeyir (Beyoglu) – great kebab

Unbedingt auf der to-do-Liste sollte noch stehen

Topkapi Palast und Blaue Moschee

Das älteste Viertel der Stadt: Sultanahmet. Die Blaue Moschee Sultan-Ahmed als Mittelpunkt, Kopfsteinplaster, alte Stadtmauern und an schönen Tagen eine entsprechende Anzahl an Touristen. Dennoch ist dieses Viertel hinreißend, beim Friseur kostet einmal Haare schneiden 3 Euro – türkisches Duftwasser inklusive. Wenige Gehminuten entfernt der Topkapi-Palast (Sultanahmet Square), für den ein halber Tag eingeplant werden sollte.

Foto Foodhunter

Fährfahrt auf dem Bosporus

Der Fährhafen Eminönü liegt neben der Galatabrücke, die das Goldene Horn – die 7 km lange Bucht des Bosporus – überspannt und auf der die Fischer im Dutzend ihre Angeln auswerfen. Die Fährfahrt mit Bosphorus-Cruises kostet 15 Türkische Lira, also ca. 7 Euro pro Person. Ein Muss, denn die Stadt ist vom Wasser aus noch beeindruckender.  Rund 3 Stunden hin und zurück dauert die Fahrt.

Foto Foodhunter

 

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Wilder Spargel

In jüngster Zeit entdecken Feinschmecker eine neue Delikatesse: wilden Spargel. Er wird auch als Waldspargel oder preußischer Spargel bezeichnet, kommt in Europa wild wachsend vor und wird im Mai meist aus Frankreich unter der Bezeichnung „Aspergette“ oder „Asperge des bois“ geliefert. Es handelt sich dabei jedoch nicht wirklich um Spargel, sondern um die Sprosse des Pyrenäen-Milchsterns, einem Hyazinthengewächs. Ob wilder Spargel oder Waldspargel – wenn Sie der reizvollen Halme ansichtig werden, sollten Sie zugreifen.

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Restaurant Nar in Istanbul. Vedat Başaran

Er ist “der Bewahrer” seiner Kultur, die untrennbar mit Essen verbunden ist. Wir treffen den türkischen Spitzenkoch Vedat Basaran, der in Istanbul so bekannt ist wie Schuhbeck in München, auf dem Spice Market und besuchten sein neues Restaurant Nar. Türkische Esskultur und Rezepte der Sultane. Ein kulinarisches Abenteuer.

Text und Fotos Sabine Ruhland

Seine gesammelten Kochbücher sind Originale, Jahrhunderte alt, Rezepte osmanischer Sultane. Geschrieben u.a. in Arabisch, eine Sprache, die Vedat Başaran eigens erlernt hat, um die Rezepte übersetzen zu können. Vom touristischen Ufer des Bosporus, an dem er jahrelang ein Restaurant führte, ist er längst weg, hat sich mit seinem Restaurant in den fünften Stock der exklusiven türkischen Kunstgalerie Armaggan zurückgezogen. Sein Restaurant Nar ist elegant, mit Blick auf einen vertikalen Garten und geziert von millionenschweren Gemälden.

„Die westlich Welt hat keine Zeit zum Essen, damit auch keine Zeit, es in Ruhe zuzubereiten.”

Vedat ist längst eine Berühmtheit, kochte im Auftrag des Weißen Hauses ein Lunch im „Ottoman Style“ oder bei einem Event für Fürst Rainer in Monaco. Dort sah er sich der französischen Haute Cuisine gegenüber, musste sich von Alain Ducasse anhören, dass französische Küche doch das einzig Wahre sei, die größte Küche der Welt. „Aber ihr habt kein einziges Gericht mit Weinblättern“, entgegnete ihm Vedat damals. Denn Speisen in Blätter zu wickeln ist Handarbeit, zeitintensiv, mit Bedacht zu machen. „Die westlich Welt hat keine Zeit zum Essen, damit auch keine Zeit, es in Ruhe zuzubereiten. Das Einwickeln ganzer Gerichte ­– mit Fleisch, Gemüse, Reis – die Wraps, sie kommen aus dem Osten.“ Weshalb Weinblätter längst nicht ausreichen: Haselnussblätter, Kirschblätter, wilde Kastanie, Quittenblätter oder Kohlblätter, alles wird verwendet, sofern es knackig grün, frisch und jung ist. „Es dürften mehr als zwanzig geeignete Blattsorten sein, die wir benutzen.“

Damit sei auch gesagt, was die türkische Küche auszeichnet: little by little, wie Vedat immer wieder betont. Alles braucht seine Zeit. Vielleicht der größte Luxus der türkischen Küche: Zeit. Gepaart mit Authentizität. Vedat Başaran serviert die Dinge pur, lässt Wildkräuter von Frauen der Region pflücken, weiß nie, was sie ihm bringen und serviert diesen Garten Eden blanchiert, mit etwas feinstem türkischem Olivenöl. Salate mit Sauerampfer, Zitronenmelisse, Cranberry und Feta – ein den Gaumen entzückender Genuss. Nicht alles ist spontan nach unserem Geschmack, wobei der ohnehin gezwungen ist, neue Horizonte durch die türkischen Küche zu entdecken. Eine Küche die so gut wie nie Salz und Pfeffer verwendet, Suppen fast immer mit Milch bereitet, einen etwas süßlichen Steinbock auftischt oder ein Lamm mit Aromen, die uns nicht vertraut sind. Mal rasch echte türkische Küche kennen und lieben lernen, das ist nicht so einfach, aber durchaus spannend.

Nar Lokantasi, Armaggan Nuruosmaniye Store, Nuruosmaniye Street No: 65 Nuruosmaniye. www.narlokantasi.com

Nar in Istanbul

Restaurant Nar in Istanbul

Foodhunter-Tipp

Wir müssen zugeben, dass wir der türkischen Musik bislang kaum Aufmerksamkeit geschenkt haben. Im Restaurant Nar spielte bei unserem Besuch allerdings die Band Göksel Baktagir (auf youTube sind Kostproben zu finden), die am nächsten Tag auf Konzertreise in die Schweiz fuhr. Türkische Weltmusik. Wir sind begeistert.

Türkische Musik im Nar

 

 

 

Delikatessen: Forellenzucht Aumühle

Drei Uhr nachts. Ein Frühlingssturm fegt die Wolken vom Himmel, der Mond legt einen bleichen Streifen auf den Fliesenboden des Schlachtraums in der Forellenzucht Aumühle. Ein strenger Geruch nach frischem Fisch, Blut und Rauch liegt in der Luft. Klatschend fallen die ausgenommenen Forellen in die weißen Bottiche. Schläuche liegen wie träge Schlangen auf dem Boden. Die Kühlzellen brummen.

Autor Karin Lochner, Fotos Foodhunter Peter von Felbert

Vor Feiertagen gibt es immer die meiste Arbeit. Und Ostern steht vor der Tür. Da muss Fischereimeister Hans-Jürgen Bormann, 45, schon nachts beginnen. Seit acht Jahren leitet er den Betrieb. Heute klingelte sein Wecker um zwei. Er reibt sich die Augen und gibt den Mitarbeitern durch all das Rattern, Brummen und Klatschen hindurch knappe Anweisungen. Saiblinge und Lachsforellen per Hand filetieren. Boden abspritzen. Räucherkammern kontrollieren. Rohware sofort in die Kühlzellen. Alles ist eingespielt zwischen den sechs Männern, wie bei einer Choreografie.

Hans-Jürgen Bormann rollt den quietschenden Räucherwagen zur Seite und kontrolliert das Erlenholz, denn es gibt beim Räuchern das feinere Aroma. Zuvor werden die Holzspäne ins Wasser geworfen. Jeder kennt den Effekt von tränenden Augen beim Lagerfeuer: Nasses Holz raucht besonders stark. Der Räucherwagen glänzt pechschwarz wie Klavierlack. Immer wieder muss er beim kalt Räuchern rein und raus geschoben, die Räucherware auf den Gittern kontrolliert und gewendet werden. Die oberen Gitter kommen nach unten, die unteren wieder nach oben, ein permanentes Wechselspiel. Was in der Aumühle zwei Tage und viel Handarbeit und erfordert, wird in Industrieöfen in knapp sechs Stunden geräuchert.

Die Fischzucht in der Pupplinger Au gibt es schon seit 1923. Die Teiche werden vom Quellwasser des Aumühlbachs gespeist. Kalt muss das Wasser für Forellen sein, sauber und sauerstoffreich, denn Forellen wachsen nur bei einer Temperatur zwischen acht und sechzehn Grad. Zwei Jahren dauert es, bis die Aumühler Fische schlachtreif sind.

Das Zauberwort der EU-Landwirtschaft ist dabei „Kreislaufwirtschaft“. Klingt harmlos, ist aber das Gegenteil von allem, was man mit dem natürlichen Habitat von Forellen verbindet. 

Doch die kleinen Fischzuchtbetriebe haben Konkurrenz: die neuen, oft subventionierten Turboanlagen, die hauptsächlich in Dänemark aus dem Boden schließen. Früher kamen auch die dänischen Forellen aus einem Teich wie bei ihm, heute aus dem Betonbecken, wo sie in sechs Monaten zur Schlachtreife herangezüchtet werden. Vor lauter Fischleibern gab es kaum noch Wasser. Das bringt wesentlich mehr Profit. Was da an einem einzigen Tag geschlachtet wurde, entsprach der Aumühler Jahresproduktion. Um organische Stoffe wie Kot und Futterreste zu entfernen, wird das Wasser laufend über Filter gereinigt und wieder eingespeist – daher der Name Kreislaufwirtschaft.

Der Frühlingssturm hat sich gelegt, der Halbmond ist verschwunden und der Fischereimeister blickt gedankenverloren in den Nebel. Zwar ist der Zug für den Großhandel längst abgefahren, aber die Direktvermarktung klappt. Sein letzter Gang führt ihn in den kleinen Hofladen, wo er die beiden Verkäuferinnen begrüßt. Die Morgensonne malt ein gelbes Band auf den Boden. Die wenigen Regale sind prall gefüllt. Mit Saiblingen, Lachs- und Bachforellen. Mit offener und eingeschweißter Räucherware. Mit Saiblingsfilet auf Matjes Art und Fischpflanzerln. Zwei Freundinnen sind aus München extra hierher gefahren, schwärmen von Bormanns frischem Fisch, steigern sich gegenseitig hoch, wie bei einer Auktion und nehmen von allem etwas. Hans-Jürgen Bormann atmet auf. Die ersten Wanderer kommen auch schon durch die Auwälder auf ihn zu. Er kennt sie. Stammkunden, die nie ohne einen frischen Fisch in ihrem Wanderrucksack heimkehren. Man wird sehen, was die Zukunft bringt, für heute aber sieht es gut aus.

Fischzucht Aumühle, Aumühle 7, 82544 Egling, Tel. 08178 /4344. www.forellenzucht-aumuehle.de

Foto Foodhunter, Peter von Felbert

 

 

Bio Lachsterrinen von Peter Bachmann

Er hat uns längst von der hohen Qualität seiner Produkte überzeugt: Peter Bachmann, Hotelier, Koch und Hersteller feinster Bio-Räucherlachse. Eine Passion sei die Räucherei, versichert er, weshalb alles, was er in die Hand nimmt zu Gaumengold wird. Jetzt begeistert der Österreicher mit seinen Bio Lachsterrinen.

Von Dirk Vangerow

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Restaurant Buddenbrooks. Eine Freude für alle Sinne.

Der Name verpflichtet: Das 2-Sterne Buddenbrooks Restaurant des A-Rosa Grandhotels in Travemünde befindet sich im historischen Lübeck-Zimmer. Stuckverzierungen. Original Holzdielen. Dazu eine umwerfend schöne Wandfarbe, Sonderanfertigung. Im Loungebereich warten Ledersesseln und der liebenswürdige Empfang durch Restaurantleiterin Natalie Meyer. Die Vorfreude auf die hochdekorierte Küche steigt. 

Autor und  Fotos Sabine Ruhland

Wir werden in höchstem Maße beglückt, denn wir bekommen fein abgestimmte kulinarische Kunstwerke mit vielen überraschenden Gaumenkicks. Schon das Amuse Gueule mit Gänseleber-Müsli sowie Gänseleber- und Zwiebeleis auf Sauerkrautsüppchen mit gebackenem Kalbskopf, zeigt die Fantasie des Kochs und vor allem die Kompetenz, denn nichts ist überzogen, alles harmoniert und ergibt eine in sich runde Geschmacksfreude.

uddenbrooks, Foto Foodhunter

Wie auch bei der Wildgarnele, die als Ganzes und als Carpaccio auf dem Teller ruht und begleitet wird von Apfelpüree, Granny Smith Apfelstückchen, Apfelgeleewürfeln. Farbliche passend die grüne Reiscreme. Auch die Jakobsmuschel lässt asiatisch-regionale Verknüpfungen zu: Pulpo-Pressack, Piment-Ingwersauce, Bohnenragout und Bohnenschaum umgarnen der gebratene Jakobsmuschel. – Ebenso hält es Christian Scharrer bei der Königsmakrele. Wasabischaum und krause Glucke begleiten den Fisch.

Das Schwarzwald-Rind mit Ochsenschwanzkompott ist eine regionale Freude, wie schon die vorangegangene Bachforelle vom Grevenhof. Den Bio-Lammrücken verwandelt Scharrer in ein 1001-Nacht-Gedicht: selbstgemachtes Curry-Öl, Dattel-Canneloni, gehobelte Macadamianuss und Auberginenpüree. Zu den Gängen dürfen wir dank der souveränen Sommelière Ines Effenberg perfekt abgestimmte Weine genießen, die uns wie die Küche von Baden, Elsass und Pfalz über die Mosel bis nach Umbrien führen.  Der 2009 Maximin Grünhäuser Abtsberg Riesling „Superior“ hat uns dabei ebenso nachhaltig überzeugt wie die Überraschung aus Sachsen, der 2009 Weiß- und Grauburgunder im Holzfass gereift von Martin Schwarz. Welch ein Schmaus! Welche eine Freude für alle Sinne!    

www.resort.a-rosa.de/travemuende

Foto Foodhunter