Kategorie-Archiv: Drinks

King Karl – angesagte Penthouse-Bar in Karlsruhe

Als gebürtige Karlsruherin (vor 30 Jahren dem badischen Städtchen den Rücken gekehrt) freue ich mich heute bei Besuchen, wenn eine neue Adresse lockt. So geschehen mit der Penthouse-Bar King Karl am Europaplatz. Zwar versprüht das Saturn-Gebäude (einst Breuninger) mit seinem schmucklosen Entree zunächst Parkhaus-Atmosphäre, doch das ändert sich, hat man erst den Lift in der obersten Etage verlassen und schlüpft in die kleine, feine Bar mit der extravaganten Terrasse, die im Sommer zu den Hotspots der Stadt gehört. 

Autor Sabine Ruhland 

Industriebeton, Samtpolster, Lounge-Ecken mit Kissen, Ledersofas, Holzböden und Kristalllüster, deren Lichtfunken sich in schwarzglänzenden Fliesen aus der Pariser Metro widerspiegeln  – die Bar gefällt auf Anbieb, denn das Innendesign ist nicht nur für Karlsruher Verhältnisse spektakulär. Die große Terrasse mit Blick auf den Europaplatz dürfte im Sommer zu den begehrten Plätzen der Stadt gehören.

King Karl Bar Karlsruhe, Fotos Foodhunter

Gekonnter Stilmix macht die Bar auf moderne Art wohnlich. Zum Reinkuscheln schön.

Doch was wäre eine vernünftige Bar ohne die entsprechenden Drinks? Dafür hat sich King Karl einen kreativen Mann aufs Dach geholt: Joshua Kouma aus Kalifornien. Manager, Chef Sommelier, Cocktail Professional, Whisky Teacher. Auf der Karte neben den bekannten Klassikern auch seine Kreationen wie “Baddie O Collins”, “Irish Derby”, “Sex wth a Bitch”, “The King’s Aromatic Fizz”, “Caramel Apple Crisp” oder “Asian Tamarindo” . Schier unendlich der Erfindungsgeist des Ameriakners, der  lange Zeit in Hamburg gearbeitet hat und eigentlich wegen des Wetters nach Karlsruhe kam. Nicht umsonst nennen viele Einheimische Karlsruhe “Sun-City”. “Außerdem entwickelt sich hier gerade eine innovative Barszene”, sagt Joshua.

Wir starten mit einem “Crispy Paprika”, der genial schmeckt und für diesen Abend unser absoluter Favorit ist (Bombay East, Paprika, frische Kräuter, Bitter). Damit nicht genug, wir kosten noch einen Drink mit Rote Bete, der normalerweise mit Trockeneis im Glas serviert wird (bei unserem Besuch war leider keines da). Der Cocktail “The King’s Aromatic Fizz” (Tanqueray, Grapefruit, Eiweiß, Kräuteressenz) war uns für den späten Abend etwas zu eiweißlastig. Dafür hat uns “Sex with a Bitch” wieder ins Schwärmen gebracht.

Crispy Paprika (2013)
Shaker
1-2 frischer Salbei 1 1/2 cm² stuck frische salbei
1/3 von einer roten Paprika
ein Dreh Salz
ein Dreh schwarzer Pfeffer
1 Spritzer Angostura Aromatic Bitters
5 cl Bombay East Gin
alles im Glas zerstoßen
3 cl frischer Zitronensaft
2 cl Zuckersirup 2:1
Shaken mit Eis, doppelt abziehen in Tumber mit frischem Eis, Zitronenzeste (kaum gedrückt) on top

King KarlKaiserstraße 14676131 KarlsruheDi-So ab 19 Uhrwww.kingkarl-bar.de

King Karl Bar Karlsruhe, Fotos Foodhunter

Links: Crispy Paprika, ein innovativer Drink. Mitte Joshua mixt uns einen weiteren Drink.

Kingkarl, Karlsruhe

Der nächste Sommer kommt bestimmt: dann lockt die schöne Terrasse

 

Polar Bar auf der Dachterrasse Hotel Bayerischer Hof. Münchens Winter-Hotspot

Lift, siebter Stock, ein paar Treppen erklimmen und dann: Wow! Das Kaminfeuer prasselt, die Frauenkirche zum Greifen nah, drinnen im Wintergarten kuschelig warm, draußen flackern Kerzen, liegen Felldecken über den Stühlen und lässt die Bar keine Wünsche offen. Die Polar Bar auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof ist eröffnet. Der Hotspot der Stadt. 

Autor Sabine Ruhland, Fotos Foodhunter

Kein Gedränge mehr, City-Dreams wie aus dem Bilderbuch. Exklusivität für alle zu genießen. Die Dachterasse des Hotels Bayerischer Hof hat sich für die nächsten Wochen in die Polar Bar verwandelt.

POLAR BAR, Hotel Bayerischer Hof, Promenadeplatz 2-6, München
ab 28.11.bis März 2014: Mo-Fr 16 bis 22 Uhr. Sa/So/Feiertage 12-22 Uhr.  

Polar Bar, Foto Foodhunter

Polar Bar, Bayerischer Hof, Foto Foodhunter (3)

Barchefin Doreen Philipp und ihr Team verwöhnen uns wieder mit megafeinen Christmas-Drinks. “Alles haben wir selbst gemacht und eine Menge Spaß dabei gehabt”, erzählt die quirlige Doreen. “Lillet selbst aromatisiert, Cocktailkirschen eingelegt und mit allerlei neuen Zutaten experimentiert.”

Dass es neben neuen Cocktail-Variationen wie dem Weihnachts-Gimlet (Lillet, Zimt, Muskat, Limettensaft) auch Bewährtes und Begehrtes gibt, ist klar. Der Husky darf auch in diesem Jahr in der Polar Bar nicht fehlen.

Polar Bar, Bayerischer Hof, Foto Foodhunter (2)

Barchefin Doreen Philipp und ihre Kollegen sorgen für coole Drinks im Bayerischen Hof

Hier das Rezept für den ultimativen Polar-Bar-Drink HUSKY

Auf Eis shaken, Glas mit Eiswürfeln füllen, aufgießen, mit mit Zimtstange dekorieren

Polar Bar, Bayerischer Hof, Foto Foodhunter (4)

 

Bill Fehn meets Johnnie Walker – drei neue Cocktail-Kreationen

Begnadeter Barkeeper, hochkreativ und unglaublich sympathisch. Bill Fehn (u.a. Bar Reichenbach, München) wird gerne von den Großen der Branche gerufen, wenn neue Cocktails für Furore sorgen sollen. In diesem Fall rief Johnnie Walker Black Label  und Bill Fehn kreierte drei raffinierte Drinks, die Whisky-Fans begeistern werden, allerdings in der Zubereitung auch ein professionelles Händchen verlangen. 

Black Pearl

  • 3 cl Johnnie Walker Black Label
  • 2 cl Van Nahmen Williams Christ Birnensaft
  • 2 cl frischer Lime Juice
  • 1 cl Honig
  • Fill Champagner/Cremant
  • Jasminschaum

Shaken, absieben in Cocktail-Schale, mit Jasminschaum toppen (Jasminschaum, so wird’s gemacht: White Pearl Jasmintee mit Birnensaft und Zucker abschmecken, auf 500 ml Flüssigkeit 1,5 g Lecitinpulver mixen und mit einer Aquariumpumpe hochziehen)

Black Pearl

 

Cherry Walker

  • 5 cl Johnnie Walker Black Label
  • 3 cl frischer Zitronensaft
  • 1 cl Zuckersirup
  • 1 cl Monin Dark Chocolate Sirup
  • 1 Löffel Kirschkompott

Shaken, in Tumbler auf Crushed-Eis sieben, Kirschkompott darauf. Als Deko einen Kaffeelöffel mit Marshmellow, diesen kurz flambieren.

Cherry Walker 1

Johnnie’s Tea

  • 3 cl Johnnie Walker Black Label
  • 5 cl Earl Grey-Darjeeling Tee
  • 1 cl frischer Lemon Juice
  • 1 cl Vanilla Liquor
  • 1 cl Apricot Liquor

Shaken, in Long Drink Glas auf Cubes absieben, mit Toffee-Nebel servieren. (Toffee-Nebel machen: Monin Dessert Caramel Sauce mit Wasser und Johnnie Walker Black verdünnen, erhitzen, Trockeneis dazugeben)

Johnnie's Tea

Foodhunters Kostproben: Baileys Chocolat Luxe

Baileys war der erste Likör, der Whiskey und Sahne zusammengebracht hat und kaum ein Abend in den 90er Jahren, der ohne dieses herrlich sahnig-süße Getränk ausgekommen wäre. Dann haben wir Baileys aus den Augen verloren. Doch nun steht eine neue Flasche im Regal: Baileys Chocolat Luxe. “Mal wieder ein Frauengetränk”, sagt der Foodhunter. “Dann sei es so”, lächelt die Foodhunterin.

Autor Sabine Ruhland

Die Flasche schwarz, der Inhalt kaum minder hell, sondern die markante Farbe dunkler Schokolade. Das zumindest könnte die Männerwelt durchaus anziehen. Auch die Wahl und Qualität der Schokolade, die nach 200 Testläufen auf belgische Schokolade fiel, ist durchaus ‘maskulin’. Eher feminin, der verringerte Alkoholgehalt, der allerdings nichts mit der Zielgruppe zu tun hat, sondern das Resultat von rund 890 Versuchen ist, Schokolade und Whiskey in perfekte Balance zu bringen.

„Es hat drei Jahre gedauert, bis wir darauf kamen, dass der Alkoholgehalt um 1,3 % auf 15,7 Vol. % Alkohol reduziert werden musste, damit der Whiskey seine rauchige Note entfaltet ohne die Schokolade zu übertrumpfen”, sagt Createur Anthony Wilson, dem der Erfindungsgeist im Blut steckt, ist er doch der Sohn des „Baileys Original Irish Cream“ Erfinders Steve Wilson. Mehr über das Making of unter www.youtube.com/watch?v=dT71nbpyJ4k

Sage und schreibe 30 Gramm Schokolade stecken in jeder Flasche Baileys Chocolat Luxe und der intensive Geschmack der ölig-schweren Getränks spielt bravourös manche Tafel an die Wand. Doch kaum im Mund verbindet sich der Schmelz mit dem Raucharoma des Whiskey, begleitet von der angenehmen Süße guter Madagaskar-Vanille. Rund 17 Euro kostet die Flasche (0,5 Liter), seit Oktober überall im Handel.Oder beispielsweise über  www.getraenkewelt-weiser.de/category.php/Weitere-Spirituosen/Liqueure/Bailey-s-Chocolat-Luxe-0-5-ltr-11307.html

 

Bis 21. September: „Create your own cocktail“ an der Emiko-Bar

Die Inspirationen für die Signature Drinks kommen aus der asiatischen Küche, weshalb wir uns an der Emiko-Bar im Louis Hotel immer wieder zu besonderen Mixturen hinreißen lassen. Jetzt stellen die Bartender ihre Kreativität noch professioneller  unter Beweis: „Create your own cocktail“ heißt es bis 21. September. 

Autor Dirk Vangerow

Genau gegenüber des Louis Hotels  liegt der Viktualienmarkt, schier unerschöpflicher Lieferant für Früchte; Kräuter und Gewürze aus aller Welt. Weshalb es bis 21. September an der Emiko-Bar nicht mehr nur heißt: Gin oder Wodka, süß oder sauer? Nein, jetzt dürfen die Bartender der Emiko-Bar im Louis Hotel richtg rangenommen werden. Der Gast entscheidet, welche Ingredienzien sein ganz individueller Cocktail haben soll.

Täglich frisch vom Viktualienmarkt alles, was die Früchte, Kräuter und Gewürze hergeben: Himbeeren, Litschi, Thaibasilikum, Brombeeren, Shiso Blätter, Nelken, Erdbeeren, Minze und Ceylon-Zimt… Kombiniert mit Spirituosen – von Gin bis Sake, von Wodka bis Pflaumenwein –  ergeben sich so zigtausend verschiedene Cocktail-Varianten. Somit wird jedes Getränk zum echten Einzelstück. Der Bartender hilft natürlich bei der Zusammenstellung, wenn die Gaumenspielerei gar zu heftig oder unharmonisch werden sollte.

Also die kurze Zeit nutzen, wenn es bis 21. September heißt: “Create your own Cocktail!”
Emiko-Bar im Louis-Hotel am Viktualienmarkt

Emiko-Bar

 

 

Ein Klassiker geht um die Welt: Raffles Singapore Sling

Das Raffles in Singapur. Legendär die Fotos des blütenweiß uniformierten Portiers vor weißer Kulisse. Ein Hotel, das die Ausstrahlung einer Diva besitzt und mit heutigen ‘Stars und Sternchen’ der Branche wenig gemein hat. Schon in der 80er Jahren zog es uns an diesen magischen Platz und in die berühmte “Long Bar”, die uns schon deshalb verblüffte, weil die Gäste die Nussschalen der gereichten Peanuts achtlos auf den Boden warfen. Die Bar war übersät mit Schalen und es knackte unter unseren Füßen. Ob das heute noch so ist, weiß ich gar nicht – vielleicht weiß es ein Foodhunter-Leser und mailt es uns.

Autor Sabine Ruhland

Unverändert auf jeden Fall ist der Cocktail, der damals unser Favorit war: der Singapore Sling, kreiert 1915 von Ngiam Tong Boon. damit schrieb der Barmann Cocktailgeschichte und der Erfolgsweg des Singapore Sling begann.

Hier das Originalrezept “Singpore Sling” aus dem Raffles in Singapur

  • 30 ml Gin
  • 15 ml Kirschbrandy
  • 120 ml Annanas-Saft
  • 15 ml Limettensaft
  • 7,5 ml Cointreau
  • 7,5 ml Dom Benedictine
  • 10 ml Grenadine
  • Ein Hauch von Angostura Bitter
  • Garniert mit einer Scheibe Ananas und einer Kirsche

Raffles,  Singapore Sling

Das Raffles Singapur  hat diesem Klassiker gleich eine ganze Serie gewidmet und lädt zu einer Reise um die Welt ein. Acht neue Kreationen in Anlehnung an den legendären Singapore Sling. Jeder einzelne Cocktail, kreiert von Barchef Randoph Valesco,  erzählt dabei einen Teil aus der Geschichte der verschiedenen Raffles Hotels & Resorts.

Raffles Seychelles: smaragdgrüner Cocktail aus Smirnoff Vodka, Medori mit Melonengeschmack, spritzigem Apple Sour und Apfelsaft ist dekoriert mit Sternenfrucht und Zitronenspalten.
Raffles Cambodia: die Banane als Nationalfrucht darf genauso wenig fehlen wie die Aromen aus Rum und Ananas-Saft. Kaffernlimetten- und Pandanusblätter geben dem Cocktail seine mysteriöse Note.
Raffles Philippines: erfrischende Mischung aus Bacardi, Mango, Ananas sowie einem Hauch von Basilikum und Zitrone.
Raffles France: Mischung aus Smirnoff Vodka und dem Beerenlikör Chambord. Geschmacksnoten von Trauben, Orangen und Zitronen geben diesem Cocktail ein fruchtbares Finish und einen eleganten Touch des Französischen je ne sais quoi.
Raffles United Arab Emirates (alkoholfrei): ein  reichhaltiger Geschmack von Datteln gemischt mit grüner Minze.
Raffles Istanbul:  ein Cocktail mit dem kräftigen Geschmack von türkischem Kaffee. Kombiniert wird Kahlua-Likör mit kräftigen Pisco. Frischer Limonensaft und ein Hauch von Anis runden den Cocktail ab.
Raffles Indonesia: Bacardi, Kokusnuss und Zitronensaft sind die Geschmacksnoten des Cocktails
Raffles China: eine Kombination aus chinesischem Reiswein, gepaart mit pikantem Calamansi und der opulenten Süße des Palmzuckers

Raffles Cocktail Collection

Lust bekommen, den Klassiker stilecht zu genießen? Die Raffles Hotels & Resorts (außer Raffles Makkah Palace) bieten noch bis 31. August 2013 25 % Vergünstigung auf das Bed & Breakfast Angebot “Rise & Shine” : www.raffles.com/offers/rise-and-shine/

Geheimtipp! Cerdon als perfekter Aperitif-Wein

Selbst erfahrene Sommeliers freuen sich wie kleine Kinder, wenn ihnen etwas Neues über den Weg läuft. So auch bei Justin Leone vom Trantris, der an einem sommerlichen Nachmittag zur Vernissage der neuen Tantris-Bilder von Martin Nink die Gäste mit einem “Cerdon” erfreute. Dank der Fruchtigkeit und des geringen Alkoholgehalts von 8 % vol.  ein idealer Aperitif-Wein.

Autor Sabine Ruhland

Doch Justin Leone hat dem ohnehin wunderbaren Getränk einen besonderen Kick gegeben. Einige Tropfen “Grapefruit Bitter” (The Bitter Truth) und ein Zweig frischer Basilikum. Diesen vorher kurz “anschlagen” (auf dem Glasrand oder dem Tisch), damit die Fasern aufbrechen und mehr Aroma frei wird.

Tantris, Foto Foodhunter

Foodhunter-Tipp: Den Cerdon können Sie in der Schranne, München Viktualienmarkt, am Tantris-Stand probieren (Glas 5 Euro).

GUT ZU WISSEN

  • Cerdon Wein ist ein halbtrockener Rosè hergestellt nach der méthode ancestral.
  • Charakteristisch sind seine feinen Luftbläschen, die den Eindruck eines prickelnden Perlweins vermitteln.
  • Sein Aroma ist äußerst fruchtig, erinnert an Kirsche, Erdbeere, Johannisbeere und Himbeere.
  • Bei der méthode ancestral wird der Gärungsprozess des Weines durch Kälte und Filtrierung verlangsamt. Der Wein hat daher noch einen Teil seines natürlichen Fruchtzuckers, wenn er 2 bis 3 Monate nach der Lese in Flaschen gefüllt wird. Er gärt also in der Flasche zu Ende.
  • Hierdurch unterscheidet sich der Cerdon vom Champagner und anderen Schaumweinen, zu deren Herstellung der bereits fertig gegorene Wein in Flaschen gefüllt wird und   durch künstliche Zugabe von Zucker (sog. Dosage) ein zweites Mal vergoren wird.
  • Der Cerdon stammt aus dem Weinanbaugebiet “Bugey” im Départment Ain im Südosten von Frankreich.
  • Das Gebiet erstreckt sich über 8 Gemeinden  von  ungefähr 300 ha
  • Charakteristisch sind steile Hänge mit niedrigen Rebstöcken. Die Basis für den Cerdon bieten die Trauben Gamay und Pinot und Poulsard.

FOTOKUNST IM TANTRIS

Tantris, Foto Foodhunter (1)

Fotograf Martin Nink aus München hat das Tantris unaufdringlich modernisiert. Die Fotowände fanden bei der Vernissage großen Anklang

 

Ocean Side Sprizz. Simple but fine

Kaum erreicht die Nase die Nähe des Glases, strömt der erfrischende Duft von Gurke und Erdbeere in die Nase, flankiert von einem Hauch Lavendel. Sommer pur. so schmeckt er auch, der Ocean Side Sprizz aus der Lehel Bar von Barmann Sebastian Allwardt.

Hier das Easy-Rezept für einen leichten wie raffiniert einfachen Sommercocktail:

Ocean Side Sprizz, Foto Foodhunter

 

The Story of The Bitter Truth

Im Burj Al Arab fiel uns der Name erstmals ins Auge. Der teuerste Cocktail der Welt – der „27.321“ (zirka 4.690 Euro pro Drink), limitiert und inzwischen ausverkauft – war eine Kreation in Anlehnung an den berühmten Old Fashioned Cocktail: ein 55 Jahre alter Old Macallan Single Malt Scotch Whisky aus der limitierten Lalique Edition wird mit dem von der deutschen Firma The Bitter Truth eigens für das Burj Al Arab hergestelltem “Dried Fruit Bitter” und Maracujazucker gemixt.

Damals firmierte The Bitter Truth noch unter dem Namen Hauck & Berg. Inzwischen ist The Bitter Truth eine Erfolgsstory, die der neuen Lust auf Cocktails sehr entgegenkommt. Acht Flavours gibt es und den Anfang machte Sellerie. „Weil wir im Flugzeug gerne Tomatensaft mit Sellerie gehabt hätten“, erzählt Alexander Hauck. So fing’s an. Ein Bitter sollte entstehen, ohne Glyzerin, um nicht den seifigen Geschmack zu bekommen. Inzwischen lieben Barkeeper die Bitter von The Bitter Truth, die tropfenweise in die Drinks wandern und herrliche Geschmacksnuancen erlauben. Perfekt für alle, die auch unterwegs nie mehr ohne sein wollen: das Reise-Set mit fünf Miniflaschen à 20 ml. Die dürfen sogar ins Flugzeug!

Bitter Truth, Foodhunter Website

Indian Summer. Raffinierter Prosecco-Cocktail aus dem Tantris

Irgendwo muss er ja stecken, der Sommer. Bei uns in München derzeit nur im Glas. Hier unsere Empfehlung für alle, die noch unter der grauen Wolkendecke stecken: Indian Summer. Dank der Zutaten mit Aromen von Orange, Zitrone, Kräuter und der frischen Grapefruit sowie flambiertem Rosmarin eine sommerlich süß-saure und nach mediterranen Kräutern schmeckende Erfrischung. Dazu eiskalter Prosecco. Tipp: bei warmen Temperaturen noch besser! Eine Kreation der Tantris-Sommeliers Justin Leone und Stefan Peter. 

Indian Summer 

  • 2 cl Montenegro Amaro (Kräuterlikör mit leichter Zitronennote)
  • 1 cl Galliano (Kräuterlikör aus Italien, lebhaft würzig)
  • 1 cl Grand Marnier (Likör mit Nuancen von Bitterorangen)
  • 1 cl Rosmarin Honig-Sirup
    (selber machen: dazu frischen Rosmarin in heißes Wasser geben, ziehen lassen. Im lauwarmen Zustand Honig dazugeben bis die Konsistenz leicht flüssig und sirupartig ist. Fertig ist der Rosmarin-Honig-Sirup)
  • frischer Rosmarin-Zweig
  • grüner Chartreuse

Alle Ingredienzien in ein mit Eis gefülltes Longdrink-Glas geben. Eine breite Zeste Grapefruitschale ins Glas geben – vorher zwei- dreimal die Zeste über dem Glas andrücken, damit die ätherischen Öle ins Getränk kommen (Schale nach außen!) Nun alles mit Prosecco auffüllen.
Der Clou: einen Rosmarinzweig in grünem Chartreuse tränken und flambieren. Das weckt die ätherischen Öle. Den Zweig als Garnitur ins Glas geben.

Dank der Zutaten mit Aromen von Orange, Zitrone, Kräuter und der frischen Grapefruit sowie flambiertem Rosmarin eine sommerlich süß-saure und nach mediterranen Kräutern schmeckende Erfrischung. Dazu eiskalter Prosecco. Ein eleganter und kreativer Drink.

Foto Foodhunter, Terrine Juli 2012

Orange, Rosmarin, Kräuterlikör und Prosecco. Erfrischend anders und zubereitet von den Sommeliers Stefan Peter und Justin Leone (re.)

 

The Yeatman – tolles Wine-Hotel, tolle Drinks. Hier ist einer!

Portugal rüstet kulinarisch auf: das  5-Sterne-Haus The Yeatman in Porto  ist optisch ein “Knaller”, denn mit seinen 70 Zimmern und zwölf Suiten mit privaten Terrassen und fügt es sich harmonisch in den Hang eines Hügels am Flussufer des Duoro ein.Dank der erhöhten Lage  haben Sie einen beeindruckenden Blick auf den Fluss und das Zentrum von Porto frei – und genießen die Küche von Ricardo Costa.

Bevor Sie den “Signature Dish” genießen, begrüßt Sie ein “Signature Drink”, denn zur Begrüßung hat das The Yeatman mit dem Summer Program ein frisches Angebot für seine Gäste geschnürt, das vom 1. Juni bis 30. September 2013 gültig ist. Dazu gehört ein ganz spezieller Drink, der Purple. So wird er gemacht:

YEAT_Signature Drink_Purple

  • 5 cl vollmundiger Portwein
  • 1 cl Grand Marnier
  • Gecrushtes Eis
  • Frische Minze
  • Eine Scheibe Orange

Portwein und Grand Manier gut schütteln und vorsichtig über gecrushtes Eis in ein vorgekühltes, tiefes, rundes Glas füllen. Mit Orange und frischer Minze garnieren – saúde!